In eigener Sache: Zeigt wieder mehr Fair Play!

Liebe 45-Anhänger, das muss leider gesagt werden: In den letzten Wochen sind bei unseren Heimspielen des Öfteren aus dem Zuschauerraum heftige Kraftausdrücke in Richtung des Gegners oder Schiedsrichters gefallen - dies vermittelt, wie ihr Euch denken könnt, kein gutes Vereinsbild und verschreckt zudem die zahlreichen Kinder, die sich jeden Sonntag auf unserer Platzanlage einfinden. Lasst uns also wieder mehr Fair Play zeigen, auch in engen, womöglich turbulenten Spielen! Der SC Weitmar 45 steht für Toleranz und Fairness - kein einziger Mensch verdient es, unverfroren beleidigt zu werden.


Bezirksliga 10: Tabellenführung schon wieder futsch

Den ersten Durchgang komplett verschlafen

Heven ist für unsere 1. Mannschaft nie ein gutes Pflaster gewesen - das hat sich leider am Sonntag aufs Neue bewahrheitet. Nach einer schwachen Leistung unterlag die Elf von Trainer Sundermann beim Tabellenletzten TuS Heven mit 1:2 (0:2). Dabei hatten die Rot-Weißen die Hälfte der zweiten Halbzeit in Überzahl agiert - ohne Erfolg.

 

Sprach Michael Gabriel in einem Kurz-Interview auf dieser Seite (s. Archiv) noch davon, dass gegen den TuS "Wille und Zielstrebigkeit" die Zutaten für einen Erfolg seien, ließ die "Erste" diese ohne Zweifel wichtigen Tugenden auf dem Geläuf in Witten-Heven von Beginn an vermissen. So hätten die Schützlinge von Axel Sundermann bereits nach wenigen Minuten in Rückstand liegen können, nachdem der zweikampfstarke Gastgeber des Öfteren per Eck- oder Freistoß brandgefährlich vor dem Tor von Fabian Jusczak aufgetaucht war - sogar die Latte musste helfen, einen Rückstand zu verhindern.  

 

Defensive steht neben sich - Murru hängt in der Luft

 

Auch im weiteren Spielverlauf zeigten unsere 45er ihren bisher wohl schwächsten Auftritt - im Defensivverhalten zu inkonsequent, im Angriff zu harmlos: die Rot-Weißen konnten den bissig auftretenden TuS-Spielern im ersten Spielabschnitt kaum etwas von ihrer eigenen Stärke entgegensetzen. Viel zu selten blitzte demnach die vorhandene spielerische Klasse der "Ersten" auf; zugleich hing Stürmer Steven Murru gegen robuste Verteidiger ein wenig in der Luft. Wenn es also offensiv ausnahmsweise nicht so rundläuft, sollte immerhin die Defensivarbeit funktionieren - doch stimmte hierbei so einiges nicht: Im Allgemeinen wirkten unsere Rot-Weißen im Zweikampf stets einen Schritt zu langsam und ermöglichten rund um den eigenen 16-Meter-Raum etliche Schuss-Möglichkeiten für Heven. Das hatte dann Folgen: 0:1 (18.)! In diesen Augenblicken war von der mannschaftlichen Kompaktheit, die die Sundermann-Elf noch eine Woche zuvor gegen DJK Wattenscheid gezeigt hatte (2:1), nichts zu sehen. Die Quittung dafür läpperte sich - noch vor Pause fiel das 0:2 (44.).

 

Leichtes Aufbäumen

 

Im zweiten Durchgang hatte die "Erste" folglich nichts mehr zu verlieren. Das Spiel nach vorne sah indes endlich besser aus: Im Gegensatz zur ersten Halbzeit, in der das Waldschlößchen-Team kaum zwingende Aktionen vor dem Gäste-Tor hatte verbuchen können, zeigte es sich nun zielstrebiger im letzten Feld-Drittel - erst schoss "Bene" Siebrecht fünf Minuten nach Wiederbeginn am gegnerischen Gehäuse vorbei, dann eilte der eingewechselte Lucca Scheuren kurz darauf alleine auf dasselbe zu und wurde (Zentimeter vor der Strafraumkante, wie es schien) regelwidrig gestoppt; der Schiedsrichter schickte den beteiligten TuS-Verteidiger mit Rot vom Platz. Hoffnung im 45-Lager keimte auf, erst recht, als Paul Vitt den Freistoß gezielt ausführte und damit den Anschlusstreffer besorgte (65.). Das Aufbäumen hielt allerdings nicht lange an: Unsere Rot-Weißen verstrickten sich in der Folge unverständlicherweise in unnötige Zweikämpfe und hauten das Spielgerät oftmals planlos nach vorne, anstatt Ruhe zu bewahren, die Überzahl mit Bedacht auszuspielen. So musste die "Erste" letztendlich die bittere Pille schlucken und ihre erste Auswärtsniederlage dieser Saison hinnehmen, die aufgrund der schlechten ersten Halbzeit nicht unverdient, ja hausgemacht war. Heven hatte groß gekämpft, den Sieg errungen.

 

Trotz dieser ärgerlichen Niederlage überwiegt weiterhin der positive Charakter unserer 1. Mannschaft. Zwar muss sie die umjubelte Tabellenführung wieder abgeben, bleibt jedoch als Viertplatzierter in der umkämpften Spitzengruppe der Bezirksliga 10 vertreten. Dass das junge Sundermann-Team nicht Woche für Woche Spitzenleistungen abliefern kann, ist mehr als verständlich - ganz sicher werden die 45-Fans wieder bessere Spiele sehen. Wiedergutmachung kann in diesem Sinne am nächsten Sonntag (15.) betrieben werden, wenn CSV Linden zum Lokalderby ans Waldschlößchen reist. Also: Kopf hoch, Jungs!


Nachgefragt bei Michael Gabriel

"Wille und Zielstrebigkeit demonstrieren."

45-Trainer Michael Gabriel.
45-Trainer Michael Gabriel.

Die 1. Mannschaft grüßt derzeit von ganz oben: Mit 19 Punkten rangieren unsere Rot-Weißen auf dem 1. Platz der Bezirksliga 10 und wollen am Sonntag beim Tabellenletzten TuS Heven (1 Pkt.) selbstredend nachlegen - doch was muss stimmen, damit wir den nächsten "Dreier" feiern können? Michael Gabriel, Co-Trainer der "Ersten", hat uns Rede und Antwort gestanden.

 

45-Seite: Hallo, Michael! Das Spiel gegen den TuS Heven steigt nach einem ganz bekannten Motto: Erster gegen Letzter. Was müssen die Jungs - angesichts der tückischen Favoritenrolle - beherzigen, wollen sie schließlich die drei Punkte mit nach Weitmar nehmen?

 

Gabriel: Zuallererst muss die Einstellung stimmen. Heven ist eine Bezirksliga-Mannschaft, die man nie unterschätzen darf. Aktuell hat der TuS einige verletzte Spieler zu beklagen, aber noch immer sehr gute Jungs aufzubieten. Für uns gilt: Wille und Zielstrebigkeit demonstrieren. Es ist egal, auf welchem Tabellenplatz der Gegner steht - nicht nur ich, sondern ein jeder Fußballer will immer gewinnen.


"Die Zusammenarbeit im Trainerteam ist Weltklasse."


45-Seite: So oder so - der Saisonauftakt ist ohne Zweifel geglückt. Zum ersten Mal seit fast 10 Jahren steht die "Erste" auf dem 1. Platz in der Bezirksliga (wir berichteten unten) - damals leitete noch unser Sportlicher Leiter, "Joga" Berg, die Truppe. Wie lautet dein ganz persönliches Zwischenfazit der ersten Spiele?

 

Gabriel: Ich bin mehr als zufrieden. In der letzten Woche habe ich mitbekommen, dass es das in der Tat lange nicht mehr in Weitmar gegeben hat - eine Tabellenführung. Das ist ein Verdienst der Jungs, die im Training immer mitziehen. Darüber hinaus ist das Klima innerhalb der Mannschaft wieder mehr als gut.

 

45-Seite: Mittlerweile gehst du in dein fünftes Jahr als 45-Trainer. In diesen aufregenden Jahren haben dich ununterbrochen zwei Personen begleitet: Axel Sundermann, unser Cheftrainer, und Frank "Birdy" Grieswald, der ebenfalls als Co-Trainer fungiert. Wie würdest du diese lange Zusammenarbeit beschreiben?

 

Gabriel: Die Zusammenarbeit ist Weltklasse. Wir ergänzen uns sehr gut, weil wir eine gute Mischung darstellen - Axel bringt eine Menge Erfahrung aus seiner Zeit als Profispieler mit; "Birdy" aus seiner Tätigkeit als Seniorentrainer. Ich kann zudem durch meine Stationen im Jugendfußball Ideen einfließen lassen. Um es auf den Punkt zu bringen: Es passt einfach. Und was am wichtigsten ist: Jeder akzeptiert die Meinung des jeweils anderen.

 

45-Seite: Danke, Michael! Viel Erfolg für das Heven-Spiel.


Die erste Tabellenführung seit fast 10 Jahren

Sundermann-Team sorgt weiter für Furore

Der Mann des Spiels: Dennis Berg.
Der Mann des Spiels: Dennis Berg.

Unsere "Erste" ist die Mannschaft der Stunde: Nach dem 2:1 (1:0) gegen DJK Wattenscheid haben die Schützlinge von Trainer Axel Sundermann die Tabellenführung in der Bezirksliga 10 übernommen. Vor rund 200 Besuchern am heimischen Waldschlößchen ließ 45-Kapitän Dennis Berg zweimal das Netz zappeln. Goalie Jusczak erwischte einen Sahnetag.

 

Nach dem ersehnten Schlusspfiff kannte die rot-weiße Freude, auf dem Platz wie auf den Rängen, keine Grenzen mehr - zum ersten Mal seit beinahe 10 Jahren (seit dem ersten Landesliga-Aufstieg im Jahr 2008) steht die "Erste" nach Abschluss einen Spieltages an der Spitze des Bezirksliga-Tableaus; kaum zu glauben, aber wahr. Der Sieg gegen die DJK Wattenscheid war dabei fraglos ein hartes, zähes Stück Arbeit - unverdient allerdings bei Weitem nicht.

 

Ecke, Kopfball, Tor

 

Hartnäckig hatte die Sundermann-Elf begonnen, zeigte sich defensiv enorm aufmerksam und offensiv tempo- sowie ideenreich. Der Gast aus Wattenscheid, als Spitzenreiter angereist, offenbarte Probleme unter dem stetigen, sehr gut organisierten Angriffsdruck der 45er und konnte sich folglich nicht beschweren, als Kapitän Dennis Berg nach schönem Vitt-Eckball zum 1:0 einköpfte (14.). Nach der Führung veränderte sich allerdings das Spiel: DJK drehte auf und tauchte nun mehrmals vor Schlussmann Fabian Jusczak auf, der einen guten Tag erwischt hatte und in höchster Gefahr hervorragend parierte. Auf der anderen Seite erspielte sich auch die "Erste" weiterhin gute Torgelegenheiten, konnte die Führung vor der Pause jedoch nicht weiter ausbauen. 

 

Hitzige Zweikämpfe - Kokoschka zeigt Nerven an alter Wirkungsstätte

 

Der zweite Durchgang hatte es dann in sich: Während Wattenscheid versuchte, den Rückstand zu egalisieren, lauerte die Sundermann-Elf aus einer kompakten Stellung heraus auf Chancen, die schließlich auch kommen sollten. Zielsicher bewies sich dabei aufs Neue Routinier Berg, als er aus spitzem Winkel - zur Überraschung des Gäste-Torwarts - stramm unter das Gebälk nagelte: 2:0 (70.)! "Ob das auch wirklich so gewollt war, lasse ich mal dahingestellt", erzählte Berg mit schmunzelndem Gesichtsausdruck nach dem Spiel. Die komfortable Führung währte nicht lange: Bereits drei Minuten später verkürzte DJK-Spielmacher Löhr auf 2:1, und das ohnehin hart umkämpfte Spiel nahm nochmals an Intensität zu, was an den immer hitziger ausgetragenen Zweikämpfen sichtbar wurde; Schiedsrichter Soybir hatte einiges zu tun. So kam Ex-45er Kamil Kokoschka während einer undurchschaubaren Strafraumszene im Zweikampf mit Max Verres plötzlich zu Fall - und Soybir entschied auf Elfmeter und schickte Verres zudem mit Gelb-Rot vom Platz. Jetzt hieß es: Kokoschka gegen Jusczak. Unser Goalie belohnte sich und wehrte den Schuss von Kokoschka ab - die rot-weiße Anhängerschaft geriet in Ekstase! Der Sieg war greifbar.

 

Schlussendlich brachte die "Erste" die 2:1-Führung (auch mit ein wenig Glück, aber keineswegs unverdient) über die Ziellinie und konnte sich über den 5. Sieg in Folge und die damit verbundene Tabellenführung freuen - eben die erste seit fast 10 Jahren. Am nächsten Sonntag (08.) treten die 45-Schützlinge, nun mit satten 19 Punkten ausgestattet, beim TuS Heven an und wollen ihre Spitzenposition nicht so schnell wieder hergeben.


Bezirksliga 10: "Erste" marschiert weiter

Traumtore legen Kaltehardt lahm

Traumtorschütze: Mittelfeldmotor Paul Vitt.
Traumtorschütze: Mittelfeldmotor Paul Vitt.

Mit einem eindrucksvollen 5:1 (4:0) gegen den TuS Kaltehardt baut die 1. Mannschaft ihre Erfolgsserie aus und festigt zugleich ihren Platz in der Liga-Spitzengruppe. Paul Vitt gelang in einem überragenden ersten Durchgang das Tor des Jahres. Steven Murru jetzt Führender in der Torschützenliste.

 

Unsere "Erste" legte auf dem Kunstrasen an der Urbanusstraße los wie die Feuerwehr: Erst wenige Sekunden waren gespielt, als Steven Murru den Ball im Gäste-Tor unterbringen konnte. Die Schützlinge von 45-Trainer Axel Sundermann wirkten äußerst frisch und ließen auch nach der blitzschnellen 1:0-Führung nicht in ihrer Zielstrebigkeit nach - druckvoll zwangen sie den Gastgeber zu Fehlern und hatten an diesem Tag ebenso das Schussglück auf ihrer Seite. So fasste sich Paul Vitt aus knapp 25 Metern ein Herz und drosch den Ball schnurgerade wie unhaltbar ins linke obere Eck - das Tor des Jahres: 2:0 (9.)!

 

Kein Nachlassen

 

Wer nun glaubte, die Rot-Weißen würden einen Gang herunterschalten, sah sich getäuscht: Die Sundermann-Elf blieb hartnäckig und brachte die keineswegs bezirksligataugliche TuS-Abwehr in große Not. Erst erhöhte Kapitän Dennis Berg  nach Vorlage von Murru auf 3:0 (18.), dann war es ebenjener Murru höchstselbst, der mit seiner starken linken Klebe das Spielgerät ähnlich sehenswert in den Gäste-Kasten hämmerte (28.). Das 4:0 zum Pausentee sprach Bände: Eine ganze Klasse besser war die "Erste" gegenüber der bis dato daheim ungeschlagenen Kaltehardter Mannschaft. Der SCW-Anhang war entzückt. Mit seinem 7. Saisontreffer rutschte Murru überdies auf den Spitzenplatz der Liga-Torjägerliste.

 

Berg vollendet präzise

 

Optimal starteten die Rot-Weißen gleichsam in die zweite Halbzeit. In Torjäger-Manier schloss Berg einen schönen Angriff volley-flach in die linke Ecke ab - 5:0 (50.). Danach ließ die 45-Elf allerdings ein wenig nach und schenkte dem TuS deutlich zu viele Räume, was Trainer Sundermann als einzigen Kritikpunkt nach der Partie herausstellte. Nicht unverdient war in der Folge der Ehrentreffer für Kaltehardt (83.). Am Ende blieb es trotz allem bei einem durchweg überzeugenden Auftritt der Rot-Weißen, die zur Stunde als beste Auswärtsmannschaft der Liga geführt werden (10 Pkt. aus 4 Spielen).

 

Nach dem 4. Sieg in Folge ist die 1. Mannschaft einen Platz in der Tabelle vorgerückt und aktuell Dritter (16 Pkt.). Am nächsten Sonntag (01.10.) steigt am Waldschlößchen ein echtes Topspiel: Dann tritt der Spitzenreiter DJK Wattenscheid (17 Pkt.) bei unserer jungen 45-Mannschaft an.


Bezirksliga 10: Dritter Sieg in Folge

Siebrechts spätes Tor erlöst die "Erste"

Traf zum zwischenzeitlichen 1:1: Steven Murru.
Traf zum zwischenzeitlichen 1:1: Steven Murru.

Mit dem hart erkämpften 2:1 (1:1) gegen den FC Altenbochum feiert unsere "Erste" ihren dritten Sieg in Folge. Das Sundermann-Team tat sich gegen die Gäste durchaus schwer, war allerdings besser und gewann verdientermaßen. Steven Murru und "Bene" Siebrecht trafen ins Eckige. Kontakt zur Spitzengruppe bleibt bestehen.

 

Nach dem zweifellos hervorragenden 3:0-Erfolg zuletzt in Welper hatten die Rot-Weißen gegen den FCA diesmal Probleme, von Beginn an richtig ins Spiel zu finden. Die Gäste agierten zielstrebig nach vorne, gingen aggressiv in die Zweikämpfe und konnten die ersten Tormöglichkeiten für sich verzeichnen - das 0:1 durch den Ex-45er Sven Scheffler war insoweit keineswegs unverdient (19.). Die "Erste" erhöhte danach die Schlagzahl und kam dem Altenbochumer Tor stetig näher, doch erst ein schöner Fernschuss von Angriffsmotor Steven Murru sollte für den folgerichtigen 1:1-Ausgleich sorgen (28.). Nun lief der Ball sicherer durch die rot-weißen Reihen, während der FCA sich tiefer fallen ließ und kaum noch offensive Akzente setzen konnte. Ein weiterer Treffer für die Sundermann-Elf sollte aber vorerst nicht fallen - es ging mit dem 1:1 in die Kabinen. Für Max Niederhagemann kam Luca Uslaub ins Spiel.

 

Drangphase, aber kein Tor

 

Nach dem Seitenwechsel nahmen unsere 45-Mannen das Heft gänzlich in die Hand und drückten die Gäste in die eigene Hälfte. Das Spiel wurde ruppiger: Beide Teams schenkten sich nichts und rieben sich auf; harte Duelle mussten oftmals vom guten Schiedsrichter in die eine oder die andere Richtung entschieden werden. Die "Erste" drängte auf das zweite Tor, nutzte die Chancen, die sich ergaben, jedoch nicht aus - Altenbochum verschanzte sich, die Rot-Weißen liefen an. Unermüdlich angetrieben von einem starken Mittelfeld um Routinier Paul Vitt, suchten Sundermanns Schützlinge in der Offensive die richtige Lücke. In der Nachspielzeit sollte diese Suche ein Ende finden: Kapitän Dennis Berg tankte sich über die rechte Seite durch und passte scharf vor das gegnerische Gehäuse, wo Benedikt Siebrecht goldrichtig stand und das Spielgerät endlich über die Linie drückte - 2:1 (90. +2)! Die Erleichterung war spürbar groß, der Sieg am Ende verdient.

 

Der 3. Sieg in Folge beschert der 1. Mannschaft weiterhin einen Platz in der Spitzengruppe der Bezirksliga 10. Mit jetzt 13 Punkten (14:8 Tore) rangiert das Sundermann-Team auf dem 4. Platz und hat am kommenden Sonntag (24.) auswärts gegen den TuS Kaltehardt die Möglichkeit, den tollen Saisonstart noch zu vergolden.


Kreisliga A2: Erste Niederlage für die "Zweite"

Später Knock-out in Rüdinghausen

Am Samstag hat die 2. Mannschaft ihre erste Niederlage der Saison einstecken müssen: Beim 1:2 (1:1) in Rüdinghausen kassierte die Knobel-Elf einen späten Gegentreffer. Trotzdem bleibt unsere Reserve auf dem 2. Tabellenplatz der Kreisliga A2.

 

"Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen", haderte 45-Trainer Dennis Knobel nach dem Spiel mit dem ärgerlichen Endresultat. Seine Schützlinge waren durch ein Strafstoßtor von Pascal Kaczmarek nicht unverdient in Führung gegangen (24.) - lange andauern sollte diese jedoch nicht. Schon zwei Minuten später kam TuRa zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel; eine Punkteteilung schien demzufolge die logische Konsequenz. Doch der Gastgeber demonstrierte letztlich einen größeren Willen und erzwang das 2:1 (85.). Knobels Schützlinge steckten danach nicht auf und hatten das 2:2 in der Nachspielzeit tatsächlich noch auf dem Fuß - der Schuss von Marcus Klosek strich aber knapp am Pfosten vorbei.

 

Trotz der ersten Saison-Niederlage bleibt unsere Reserve auf dem 2. Tabellenplatz der Kreisliga A2 (12 Pkt.). Da der bisherige Spitzenreiter, VfB Annen, überraschend deutlich verlor (2:6 gegen Wiemelhausen II), rückte Rüdinghausen auf den Spitzenplatz vor. Nun harren gar vier Teams mit 12 Punkten ganz oben in der Tabelle aus.


Bezirksliga 10: "Erste" setzt Ausrufezeichen

Eiskalte Offensive erlegt den Favoriten

Torschützen unter sich (links): Neuber und Berg.
Torschützen unter sich (links): Neuber und Berg.

Die 1. Mannschaft schreibt weiterhin positive Schlagzeilen. Beim überraschend deutlichen 3:0 (1:0)-Erfolg in Welper dominierten unsere Rot-Weißen das Geschehen und ließen den favorisierten Gastgebern kaum eine Chance. Kapitän Dennis Berg netzte nach langer Zeit endlich wieder ein.

 

Von Beginn an präsentierten sich die 45er hellwach und kochten die SGW vor allem in den harten Zweikämpfen ab; hier agierte die Defensivreihe um den starken Patrick Feistner äußerst wirksam. Nach vorne setzte die "Erste" wiederum regelmäßige Nadelstiche, sodass ein gesundes spielerisches Gleichgewicht entstand - Welper, vor diesem Spiel eindeutig als der Favorit auserkoren, tat sich schwer, den rot-weißen Passfluss zu stoppen und machte generell im gesamtheitlichen Verteidigen keine gute Figur. So kam es nicht überraschend - und schon gar nicht unverdient -, als Nick Neuber eine flache Hereingabe des umtriebigen Steven Murru am langen Pfosten zur 1:0-Führung verwerten konnte (33.). Der Gastgeber blieb mit seiner technisch versierten Offensive allerdings keineswegs ungefährlich: 45-Schlussmann Fabian Jusczak musste zwei-, dreimal in brenzligen Situationen entschärfen -  will man auswärts bei einer Top-Mannschaft bestehen, gehört auch das dazu.

 

Ließ der gute erste Durchgang bereits aufhorchen, glänzte die an diesem Tag von "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel gecoachte Weitmar-Truppe (Axel Sundermann war beruflich verhindert) auch in der zweiten Halbzeit. Der Jubel der zahlreich nach Hattingen gepilgerten Rot-Weiß-Fans war groß, als Kapitän Dennis Berg seine Tor-Flaute beendete und zum 2:0 einschob (52.) - die Löcher in Welpers Defensive wurden größer und größer; zu allem Überfluss schwächte sich die von Ex-45-Trainer Thorsten Kastner betreute, nun unfairer handelnde Elf in der Folge noch selbst. So hatte der Schiedsrichter nach einer rüden Grätsche an Steven Murru keine andere Wahl und zückte die Rote Karte. Die Überzahl nutzte die "Erste" eiskalt aus: Max Verres erhöhte mit seinem schwächeren rechten Fuß auf 3:0 (79.) und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. Welper scheiterte danach zweimal unglücklich am Aluminium, kam jedoch hauptsächlich über Standards dem Tor von Goalie Jusczak näher. Schließlich blieb es beim - auch in der Höhe verdienten - 3:0 aus 45-Sicht. Eine grandiose Leistung!

 

Mit dem zweiten, nicht unbedingt voraussehbaren Auswärtssieg in Folge klettert unsere "Erste" auf den 4. Tabellenplatz (10 Pkt., 12:7 Tore) und kann am nächsten Sonntag (17.) daheim gegen den FC Altenbochum seine Erfolgsserie weiter ausbauen.


Bezirksliga 10

Zäher Derby-Sieg beim Schlusslicht

Der 1:0-Torschütze: Mittelfeldmann Paul Vitt.
Der 1:0-Torschütze: Mittelfeldmann Paul Vitt.

Die 1. Mannschaft hat ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison errungen: Beim 1:0 (0:0) in Neuruhrort tat sich die 45-Elf lange schwer und zeigte die bislang schwächste Leistung. Paul Vitt trifft mithilfe des Torwarts.

 

Bereits nach wenigen Sekunden hätten die Rot-Weißen ins Hintertreffen geraten können: Der bis dato punkt- wie torlose FCN schnappte sich den Ball und stand plötzlich vor Goalie Jusczak - doch das Spielgerät fand glücklicherweise nicht den Weg ins Tor. Die schläfrigen Anfangssekunden schienen hier bereits die Richtung vorzugeben: Die "Erste" war in der ersten Halbzeit nie so recht bei der Sache, leistete sich in der Defensive zu viele Unachtsamkeiten und schloss im eigenen Spiel mit dem Ball oftmals zu unkonzentriert ihre Angriffe ab. Ein gutes Beispiel bot demnach die Torchance von Pascal Körber, der, mustergültig von Kapitän Dennis Berg bedient, freistehend am Neuruhrorter Gehäuse vorbeischoss.

 

Nicht besser sah das 45-Spiel im zweiten Durchgang aus: Während der FCN immer wieder zu Einschuss-Möglichkeiten kam, zeigten die Rot-Weißen vor dem Gästetor Nerven - Konter-Situationen in Überzahl verliefen zumeist im Sande; die letzte Gier fehlte. Erst ein Standard - ein Freistoß - von Paul Vitt sollte unsere Schützlinge auf die Siegerstraße bringen. Dabei bekam Schütze Vitt Unterstützung vom Gäste-Schlussmann, dem der Ball überraschend durch die Lappen ging (57.); symptomatisch für das zähe Spiel. Im weiteren Verlauf verpasste es die "Erste", den Sack verdientermaßen zuzumachen und drosch den Ball in besten Positionen über oder neben das Tor - das ging schon besser! Da allerdings auch der FCN keine richtige Gefahr auszustrahlen vermochte, blieb es beim 1:0 aus Weitmar-Sicht.

 

Mit jetzt 7 Punkten aus 4 Spielen kann das Sundermann-Team von einem gelungenen Auftakt in die neue Bezirksliga-Saison sprechen. Am nächsten Sonntag (10.09.) wartet mit der SG Welper eine weitere Auswärts-Aufgabe auf unsere Rot-Weißen, die sich nach dem ersten Auswärtssieg auf dem 7. Tabellenrang eingefunden haben.  


Nachklapp: 4:5 gegen Wanne

Bittere Niederlage für die Sundermann-Elf

Flog später per Ampelkarte vom Platz: Yaser Omidvand (Mitte, Foto: FuPa).
Flog später per Ampelkarte vom Platz: Yaser Omidvand (Mitte, Foto: FuPa).

In einem mitreißenden, hochklassigen Bezirksliga-Spiel unterlag unsere "Erste" dem SV Wanne 11 denkbar knapp mit 4:5 (2:2). Dabei hatte das Team von Trainer Axel Sundermann in der Offensive wieder einmal eine fabelhafte Vorstellung gezeigt, in der Abwehr jedoch zu viel zugelassen. Steven Murru glänzte per Freistoß-Kunst.

 

Mehr als 200 Zuschauer fanden den Weg zur Hasenkampstraße und waren am Ende sicherlich froh über diese Entscheidung: Was sich am Sonntag auf unserer heimischen Platzanlage abspielte, war purer, leidenschaftlicher Fußball - die junge erste 45-Garde konnte die rot-weiße Fangemeinde überzeugen und hatte schlichtweg Pech, am Ende mit leeren Händen dazustehen. Bestmöglich hatte das Spitzenspiel aus Weitmar-Sicht begonnen: Schon nach 6 Minuten brachte Steven Murru einen Freistoß gefühlvoll im Gästetor unter. Lange sollte diese nicht unverdiente Führung allerdings nicht währen, schlugen die Gäste doch kurz darauf per Foulelfmeter zurück (Schlussmann Juszczak hatte einen groben Fehler seiner Vorderleute ausbügeln müssen) - 1:1 (13.). Die Schlagzahl blieb danach unverändert hoch; sowohl die Sundermann-Elf als auch der Spitzenreiter aus Wanne bekämpften sich mit offenem Visier, schenkten sich nichts. Eine berechtigte Rote Karte gegen die Gäste - Kapitän Dennis Berg war auf dem Weg zum Tor gefoult worden - belegte das harte Duellieren. Die "Erste" setzte in der Folge zunächst ein weiteres Ausrufezeichen: Nick Neuber tankte sich zum 2:1 durch (24.). Und nur wenige Minuten später hätte Berg auf 3:1 erhöhen können, doch vergab frei vor der Bude. So kam es, wie es im Fußball öfters kommt - Wanne glich noch vor dem Pausentee aus (37.).

 

Die zweite Halbzeit begann für die "Erste" abermals nach Maß: Steven Murru trat zum Freistoß an und löffelte den Ball aus halbrechter Position gegen den Innenpfosten und ins Tor - 3:2 (49.)! Das Waldschlößchen geriet in Ekstase, der "Dreier" gegen den Spitzenreiter schien mehr als möglich. Doch Wanne ließ sich trotz Unterzahl nicht abschütteln und erlangte nach einer berechtigten wie unnötigen Gelb-Roten Karte gegen 45-Verteidiger Omidvand schnell Oberwasser. Das 3:3 (58.) lag in der Luft, und als der Sportverein dann tatsächlich die Partie drehte (78.), wirkte die müde Sundermann-Elf geschlagen. Dass es dann jedoch nicht so war, passte zu diesem atemberaubenden Spiel: Eric Scharpenberg drosch den Ball nach Flanke in den Gäste-Kasten - Ausgleich, 4:4 (83.)! Jetzt brachen auf den Zuschauerrängen tatsächlich alle Dämme. Das bessere Ende hatten trotz allem die Herner auf ihrer Seite, die nach einer zweiten Ampelkarte gegen die tapfer kämpfenden Rot-Weißen (Scharpenberg musste, fraglos zweifelhaft, früher duschen) das endgültig letzte Ausrufezeichen setzten und die Lücken in der 45-Abwehr gnadenlos ausnutzten: 4:5 (90.). Aus. Abpfiff. Ein Punkt wäre verdient gewesen.  

 

Auch wenn die erste Saisonniederlage zu Buche stand, hinterließ die "Erste" einen bleibenden Eindruck. Spielt das Team von Trainer Axel Sundermann mit derselben Leidenschaft weiter, kann es dann am nächsten Sonntag (03.09.) beim FC Neuruhrort garantiert wieder jubeln.   


Ein Auftakt nach Maß für die "Erste"

Unsere 1. Mannschaft ist perfekt in die neue Bezirksliga 10-Saison gestartet: Am heimischen Waldschlößchen gelang der Sundermann-Elf zum Auftakt ein hart erkämpftes 2:0 (0:0) gegen Hedefspor Hattingen. Paul Vitt und Rückkehrer Steven Murru lösten mit ihren Treffern den Knoten.

 

Präsentierten sich die Rot-Weißen in der durchwachsenen Vorbereitungsphase auf die neue Spielzeit in der Defensive des Öfteren nicht sattelfest, überzeugten sie gegen Hedefspor mit einer durchweg geschlossenen Mannschaftsleistung. So taten sich die Gäste schwer, die 45-Verteidigung im ersten Durchgang zu knacken, während das Sundermann-Team selbst durchaus gefährliche Aktionen rund um das 'Hedef'-Tor verbuchen konnte. Ein durchgängig spielerisches Übergewicht legte allerdings keine der beiden Mannschaften auf den Kunstrasen; das 0:0 zum Pausentee war daher folgerichtig.

 

Im zweiten Abschnitt nahm das Spiel an Fahrt auf. Die Rot-Weißen drückten nun auf den Führungstreffer, doch verpassten zumeist die richtigen Pässe in der gegnerischen Hälfte. Konditionell hinterließ das intensive erste Duell der jungen Spielzeit durchaus Spuren; vereinzelte Fehlpässe schlichen sich auch bei der Sundermann-Elf ein - genutzt hätten dies beinahe die Gäste, doch unser Schlussmann Sören Rittmeier, der aufgrund der Ausfälle der etatmäßigen Goalies ins 45-Gehäuse gerückt war, zeigte sich hellwach und verhinderte einen Rückstand. Auf der anderen Seite erkämpfte sich die "Erste" folglich ihr nicht unverdientes Spielglück: ein berechtigter und vom umtriebigen Paul Vitt verwandelter Handelfmeter löste den Knoten - 1:0 (74.). Und nur wenige Minuten später sorgte Steven Murru sehenswert mit dem 2:0 (82.) für die Entscheidung.

 

Der Auftakt für die erste 45-Garde in die neue Saison 2017/18 ist geglückt. Am nächsten Sonntag (20.) reisen die Rot-Weißen zum TuS Hattingen und wollen die nächsten Punkte anvisieren.


Nächste Testspielpleite für die "Erste"

Die "Zweite" traf gegen Grumme dreimal ins Netz. (Foto: FuPa)
Die "Zweite" traf gegen Grumme dreimal ins Netz. (Foto: FuPa)

Während unsere 2. Mannschaft ihren Testkick gegen Eintracht Grumme mit 3:1 erfolgreich gestalten konnte, unterlag die "Erste" abermals einem unterklassigen Gegner. Gegen den A-Ligisten Sportfreunde Wanne präsentierte sich das Sundermann-Team vor allem im zweiten Spielabschnitt als äußerst anfällig.

 

Führten die Rot-Weißen durch ein Tor von Dennis Berg (25.) zum Pausentee noch mit 1:0, brachen sie im zweiten Durchgang dann ein. So zeigten sich die 45er im Defensivverhalten nicht sattelfest und kassierten drei vermeidbare Gegentreffer. Neuber besorgte noch eine Ergebniskosmetik (84.) und schließlich den 2:3-Endstand.


Vorbereitungspläne Senioren

Download
Trainingsplan 1. Mannschaft
Vorbereitungsplan SC Weitmar 45 03.07.20
Adobe Acrobat Dokument 81.2 KB
Download
Trainingsplan 2. Mannschaft
Vorbereitungsplan SC Weitmar 45 II 2017_
Adobe Acrobat Dokument 289.8 KB


Axel Sundermann verlängert

Bleibt dem Verein erhalten: Das Trainergespann der "Ersten".
Bleibt dem Verein erhalten: Das Trainergespann der "Ersten".

Nach dem Sieg über Schwarz-Weiß Eppendorf bestätigte unser Trainer Axel Sundermann das, was spätestens seit der Mitgliederversammlung am letzten Freitag offiziell bekannt war: Er und sein Team um "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel werden auch in der kommenden Saison 2017/18 die Geschicke unserer 1. Mannschaft leiten.

 

"Uns steht mit Sicherheit ein großer Umbruch bevor, aber ich bin guter Dinge, dass wir auch im kommenden Jahr diese Mannschaft weiterentwickeln können", so der 45-Coach. Auch die sportliche Leitung sieht die Verlängerung als klares Signal: "Ich bin froh, dass wir mit Axel, Frank und Michael den eingeschlagenen Weg weitergehen können - konstant wollen wir nämlich auf unseren eigenen Unterbau der U19 setzen ", so Jörg Berg. "Diese Verlängerung war immer unser Ziel. Jetzt halten wir zusammen mit Axel Sundermann und auch Dennis Knobel, der die 2. Mannschaft zusammen mit Marcus Hasecke trainieren wird, Augen und Ohren offen, um die Mannschaft für die neue Saison noch zu verstärken."


Unnötige Niederlage in Heven

Ging voran: Marcel Erdelt. (Foto: Wiethege)
Ging voran: Marcel Erdelt. (Foto: Wiethege)

Einen kleinen Rückschlag im Kampf um den 2. Tabellenplatz in der Bezirksliga 10 hat unsere "Erste" am Sonntag hinnehmen müssen. Bei der  ärgerlichen 1:2 (1:0)-Pleite gegen TuS Heven vergaben unsere Rot-Weißen zu viele gute Torchancen. Nur Kamil Kokoschka traf ins Netz.

 

Energisch und zielstrebig hatte die Waldschlößchen-Elf in Heven begonnen und sich forsch zum gegnerischen Tor kombiniert. Nicht unverdient war demnach das schön herausgespielte 1:0 von Kamil Kokoschka (14.), der den Ball gekonnt über den aus seinem Tor eilenden TuS-Torwart lupfte. Doch Sicherheit brachte die Führung zunächst nicht - die 45er ließen sich im Spiel gegen den Ball zu oft nach hinten drängen, was Heven zu nutzen wusste; hellwach wirkte Jungspund und A-Jugend-Torwart Felix Sonntag, der für den verhinderten Sören Rittmeier das SCW-Tor hütete. Auf der anderen Seite kamen die an diesem Tag von Frank "Birdy" Grieswald gecoachten Schützlinge immer wieder gefährlich in den gegnerischen Strafraum, doch fielen die Abschlüsse zu unkonzentriert aus. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung in die Kabinen.

 

Die zweite Halbzeit war dann aus 45-Sicht schier zum Vergessen. Ballverlust über Ballverlust leisteten sich die Rot-Weißen im Spiel nach vorne, sodass der frühe Gegentreffer (55.) nicht mehr überraschend kam. Doch damit nicht genug - kaum mehr präsent in den Zweikämpfen, überließ die "Erste" nun dem Gastgeber das Spielgerät; fahrig wirkten die Offensivbemühungen. Kokoschka hing in der Luft und vermisste mit Kapitän Berg einen fähigen Spielpartner, der aufgrund muskulärer Probleme bereits im ersten Durchgang vom Feld gegangen war. Über die Außen fehlte jeglicher Druck. So drehte der TuS die Partie (59.) und vergab sogar wenig später noch einen Foulelfmeter; Sonntag hatte abermals hervorragend pariert. Zwar rappelte sich unsere Elf danach nochmals auf, die Angriffe führten allerdings zu keinem Torerfolg mehr -  doch ein solcher wäre zweifellos überfällig gewesen, lag der Ball in vielen Momenten einschussbereit vor den Füßen. Eine hausgemachte Niederlage.

 

Da der Konkurrent um den 2. Tabellenplatz, SV Wanne 11, ebenfalls nicht punkten konnte (1:2 gegen Horsthausen), steigt am kommenden Sonntag (28.) zum Saisonfinale ein echtes Spitzenspiel am Waldschlößchen: Als Tabellen-3. trifft das Sundermann-Team auf ebendiese Wanner und kann mit einem Sieg Vizemeister werden.


Kokoschka ist nicht zu stoppen

Die 1. Mannschaft bleibt auf Erfolgskurs. Nach einem verdienten 3:1 (2:0)-Erfolg über Schwarz-Weiß Eppendorf hält sich das Sundermann-Team auf dem 3. Tabellenrang in der Bezirksliga 10. Kamil Kokoschka trifft dreifach ins Netz.

 

Gegen in der Offensive harmlose Eppendorfer hatten unsere Rot-Weißen das Heft frühzeitig in die Hand genommen und sich gute Torgelegenheiten herauskombinieren können. Eine davon nutzte 45-Torjäger Kamil Kokoschka eiskalt zur frühen Führung (11.). Äußerst ballsicher und immer wieder schön in Szene gesetzt vom starken Spielantreiber Paul Vitt, stellte die Offensive der Sundermann-Schützlinge die Gäste vor schwierige Aufgaben; früher hätte die "Erste" demnach das Ergebnis in die Höhe schrauben müssen. Erst und wiederholt Kokoschka lenkte kurz vor der Halbzeit mit seinem zweiten Treffer (41.) das Ergebnis in die erhoffte beruhigende Richtung. Auf der anderen Seite hatte 45-Goalie Rittmeier einen bisher eher entspannten Sonntagmittag erlebt.

 

Das sollte sich im zweiten Durchgang ändern. Unsere Rot-Weißen erlaubten sich einige Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und hielten die weiterhin ideenlosen Gäste dadurch wach; ein berechtigter Handelfmeter für die Schwarz-Weißen sorgte unversehens für Spannung - nur noch 2:1 (67.). So musste die "Erste" in der Folge die Spur ihres noch in der ersten Hälfte so guten Spiels wiederfinden, was ihr dann auch gelang; Kokoschka netzte zum dritten Mal ein (80.). Routiniert und verdient brachte die Sundermann-Elf schließlich den nur kurzzeitig gefährdeten Sieg über die letzte Sekunde.

 

Mit dem 21. Saisonsieg bleibt die "Erste" dem Tabellen-2., SV Wanne 11, punktgleich (je 68) auf den Fersen. Nach dem nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (21., Gegner: TuS Heven) kommt es dann zum Saisonfinale am heimischen Waldschlößchen zum direkten Duell gegen den derzeit Zweitplatzierten.


Energieleistung - "Erste" eilt von Sieg zu Sieg

Die 1. Mannschaft setzt ihre Erfolgsserie mit einem 3:1 (0:0)-Auswärtssieg beim TuS Hattingen fort. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit nutzte das Sundermann-Team seine Torchancen im zweiten Durchgang konsequenter und gewann am Ende nicht unverdient.

 

Auf dem ungewohnten Rasenplatz am Wildhagen hatte die "Erste" zunächst nicht das beste Gefühl am Ball und leistete sich den einen oder anderen Lapsus. Der Gastgeber blieb dicht gestaffelt, bekam die agilen 45-Angreifer Kokoschka und Berg jedoch oftmals nicht in den Griff. So startete Top-Torjäger Kamil Kokoschka geschickt hinter die zuweilen ungelenke TuS-Viererkette, scheiterte allerdings entweder am Abseits oder selbst an noch unkonzentrierten Abschlussaktionen - immer wieder fehlte der letzte Pass.  

 

Im Verlauf des ersten Durchgangs entwickelte sich ein bissiges Spiel, in dem unsere Rot-Weißen nicht zurückwichen und sich jedem Zweikampf energisch stellten. Der TuS kam verstärkt über die Außenbahnen und tauchte hin und wieder sporadisch vor dem Gehäuse von Schlussmann Rittmeier auf - richtig brenzlig wurde es aber kaum. Noch mehr an Fahrt nahm die Partie dann im zweiten Abschnitt auf; zielstrebiger die freien Räume anspielend, suchte die "Erste" nun den schnellsten Weg zum Tor, und Kokoschka fand selbigen nach schöner Vorarbeit von Berg (55.): 1:0! Mehr Sicherheit gab die Führung fortan nicht, da auch der TuS nicht nachließ und speziell auf der rechten Seite Gefährlichkeit ausstrahlte; knallte ein Hattinger Schuss vorerst links an den Pfosten, landete wenig später der nächste Ball nicht unverdient im Netz (75.) - zu unvorsichtig zeigten sich die Rot-Weißen in dieser Phase; zudem hatte "Ibo" El-Lahib vor dem Ausgleich das 2:0 auf dem Fuß gehabt.

 

Eine gute Viertelstunde vor dem Schlusspfiff nahm die Sundermann-Elf das Heft wieder in die Hand. Mit den starken Innerverteidigern Patrick Feistner und Pascal Kaczmarek im Rücken, drängte die 45-Offensive konsequent auf das zweite Tor. Die erneute Führung begünstigte ein berechtigter Foulelfmeter: "Kenny" Neumann verwandelte gekonnt (79.). Den Sieg vor Augen, ließen unsere Farben nichts mehr anbrennen und krönten den vorbildlichen Endspurt mit dem spielentscheidenden 3:1 (85.) - Kleine Rumberg schob technisch sauber am Torwart vorbei. Die drei Punkte waren eingetütet.

 

Mit dem verdienten 3:1-Erfolg und der gleichzeitigen Niederlage des SV Herbede (0:2 gegen Harpen) hat sich die 1. Mannschaft auf den 3. Tabellenplatz vorgeschoben. Das Sundermann-Team ist dem Tabellen-2., SV Wanne 11, dicht und punktgleich (je 65 Pkt.) auf den Fersen. Am nächsten Sonntag (14.) kommt SW Eppendorf ans Waldschlößchen. 


Jansen hilft der Hasecke-Elf

Kurzzeitig zurück im 45-Trikot: Marc Jansen.
Kurzzeitig zurück im 45-Trikot: Marc Jansen.

Die 2. Mannschaft konnte mit Unterstützung von 45-Urgestein Marc Jansen das wichtige Heimspiel gegen die Zweitvertretung des SV Herbede mit 2:0 (0:0) für sich entscheiden. Trainer Marcus Hasecke hatte den langjährigen Goalgetter unserer "Ersten" kurzerhand aus dem Ruhestand geholt.

 

Gewohnt ballsicher und noch immer antrittsschnell, zeigte sich Jansen in seinem ersten Spiel für die Rot-Weißen seit knapp einem Jahr von seiner gefährlichen Seite. So konnte er der "Zweiten" wichtige Impulse geben im Kellerduell gegen die zuvor punktgleichen Herbeder. A-Junior Philip Heinen (51.) und Marcel Dymid (70.) sicherten mit ihren beiden Treffern den schließlich verdienten Heimsieg. Mit nun 24 Punkten steht unsere Reserve auf dem 11. Tabellenplatz und wahrt einen 4-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenvorletzten, RW Stiepel.  


Starke Leistung gegen Herbede

Wirbelte im 45-Mittelfeld: Paul Vitt. (Foto: WAZ)
Wirbelte im 45-Mittelfeld: Paul Vitt. (Foto: WAZ)

Durch das 3:1 (0:0) gegen den SV Herbede bleibt die 1. Mannschaft auf Erfolgskurs. In einer hart umkämpften Partie benötigte die Sundermann-Elf Geduld, ehe Sturmass Kamil Kokoschka einen Fehler des Gäste-Torwarts zur Führung nutzte. Später patzte allerdings auch Schlussmann Rittmeier.

 

So war sich der 45-Goalie in der 80. Spielminute nach einem langen Herbeder Ball uneins mit seinen Vorderleuten und machte den Weg somit frei zum 1:1, das sicherlich zu diesem Zeitpunkt kein unverdientes Endresultat gewesen wäre -  beide Mannschaften hatten sich in den 79 Minuten zuvor immerhin in intensiven Zweikämpfen gegenseitig abgerieben; klare Torchancen waren aufgrund der jeweils starken Defensivleistungen eher selten.

 

Was den Sieg unserer Rot-Weißen dann letztlich zu einem "klar verdienten" (Coach Sundermann) machte, war die Tatsache, dass das Team um Kapitän und Neu-Vater Dennis Berg auf den letzten Metern eine ungeheure Entschlossenheit, eben den entscheidenden Siegeswillen demonstrierte: Unbeeindruckt vom ärgerlichen Ausgleich, legte die "Erste" kurz vor Ende einen Zahn zu und belohnte sich für ihren Endspurt. Nachdem Paul Vitt seine sehr gute Leistung mit dem 2:1 (82.) hatte krönen können, setzte wiederum Kamil Kokoschka nur wenige Augenblicke später den Schlussstrich - 3:1 (82.)!

 

Nach dem 11. Heimsieg der laufenden Bezirksliga 10-Saison bleibt die 1. Mannschaft weiterhin Tabellenvierter (62 Pkt.), hat jedoch nur noch einen Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten aus Herbede. Am nächsten Sonntag (07.05.) geht es für das Sundermann-Team dann zum TuS Hattingen.   


Zwischen Licht und Schatten

Ein turbulentes Spiel konnte unsere "Erste" am gestrigen Sonntag für sich entscheiden. Beim 5:4 (3:1)-Erfolg gegen TuS Harpen glänzte die Offensive um Torjäger Dennis Berg, während die Defensive mehrmals große Lücken offenbarte.

 

Obwohl die Sundermann-Schützlinge gegen die vom Abstieg bedrohten Harpener gut ins Spiel fanden, ging der TuS in der 12. Minute überraschend in Führung; Stellungsfehler hatten den Treffer begünstigt. Die 45er antworteten allerdings prompt: Kapitän Dennis Berg setzte unter günstiger Mithilfe des Torwarts einen flachen Schuss ins Netz (15.). Nach dem Ausgleich erhöhten unsere Rot-Weißen dann das Tempo; Harpen überließ den Ball und große Räume, in die die Sundermann-Elf gekonnt hineinstieß - Marcel Erdelt erhöhte auf 2:1 (26.). Doch gänzlich sattelfest wirkte das 45-Spiel in der Folge nicht, zumal in der Defensive die letzte Zweikampf-Entschlossenheit fehlte. So kam auch der Gastgeber immer wieder zu guten Torgelegenheiten; Schlussmann Rittmeier war hellwach.

 

Noch vor der Pause konnte wiederholt Berg per Strafstoß das Ergebnis beruhigend in die Höhe schrauben - eingetütet war der Sieg damit aber noch lange nicht. Harpen zeigte Biss und kam nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 2:3 (48.). Danach hatten unsere 45er durchaus Glück, als der TuS des Öfteren gefährlich vor Rittmeiers Gehäuse auftauchte, den Ball jedoch nicht über die Linie brachte. Verlassen konnte sich Trainer Sundermann an diesem Tag auf seine Offensive: Paul Vitt und zum dritten Mal Dennis Berg entschieden mit ihren Treffern (60., 80.) die Partie - zum Haare raufen wirkte hingegen erneut das Verhalten der rot-weißen Defensive, die sich noch zwei weitere Gegentreffer (86., 89.) einschenken ließ.

 

So schwankte die "Erste" am Sonntag zwischen Licht und Schatten, ergatterte trotz allem nicht unverdient die drei wichtigen Punkte. Als Tabellen-4. (59 Pkt.) empfangen unsere Rot-Weißen dann am nächsten Wochenende (30.) daheim den SV Herbede, der lediglich einen Punkt in der Bezirksliga 10-Tabelle entfernt ist.


Bittere Pleite gegen Phönix - Aufstieg abgehakt

Nach dem 1:2 (0:1) bei Phönix Bochum hat sich die "Erste" aus dem Aufstiegsrennen der Bezirksliga 10 verabschiedet. Bei warmen Temperaturen fand das Sundermann-Team an der Gemeindestraße nicht zu seinem Spiel und enttäuschte leider auf ganzer Linie. 

 

Unerwartet schwach sah der Auftritt unserer Rot-Weißen in der ersten Halbzeit auf dem Phönix-Rasen aus; überfordert von der quirligen Offensive der Gastgeber, ließ sich der Tabellendritte meist bespielen und vorführen. Zu schleppend im Spielaufbau und ohne Biss in der Zweikampfführung - für einen Aufstiegs-Aspiranten hätten die wieder einmal zahlreich erschienenen 45-Anhänger deutlich mehr von der "Ersten" erwartet. Stattdessen wirkte Phönix - auch im Kopf - frischer und kam, nach zuvor etlichen Torchancen, noch vor der Pause per berechtigtem Foulelfmeter zum verdienten 1:0 (44.). 

 

Nicht besser aus Weitmar-Sicht begann der zweite Durchgang: Gerade einmal wenige Sekunden waren gespielt, da zappelte der Ball im Netz von Schlussmann Sören Rittmeier; aufs Neue hatte sich die zum Teil konfus agierende 45-Abwehrreihe überrumpeln lassen - 0:2 (46.)! Und kurze Zeit später hätte es sogar ein weiteres Gegentor gegeben, doch Phönix-Goalgetter Wnuk vergab freistehend vor unserem Gehäuse. Fassungslos musste SCW-Trainer Sundermann der ersten Niederlage seit zehn Spielen bereits ins Auge sehen, ehe seine Schützlinge sich aufrafften und endlich zu kämpfen begannen; so keimte ein wenig Hoffnung auf, nachdem Heidari sehenswert zum 1:2 hatte verkürzen können (72.). Ein weiteres Tor jedoch wollte nicht mehr fallen, zumal die letzte Entschlossenheit in den Angriffsaktionen fehlte. "Phönix hat absolut verdient gewonnen", konstatierte ein sichtlich enttäuschter Sundermann.

 

Durch die Niederlage beträgt der Rückstand für die 1. Mannschaft auf Bezirksliga 10-Primus Horsthausen nun acht Punkte - es scheint demnach wohl aussichtslos, dass unsere Rot-Weißen noch in den Aufstiegskampf werden eingreifen können. Am kommenden Gründonnerstag (13.) reist dann besagter Primus ans Waldschlößchen.