Die Resultate vom Wochenende

Niklas Müllers verletzt sich schwer

Am letzten Wochenende rollte der Ball zumindest für die "Erste" wieder auf gewohntem Terrain: Die Sundermann-Elf bestritt am heimischen Waldschlößchen ein Freundschaftsspiel gegen den Landesligisten Mengede 08/20 und unterlag mit 0:1. Unsere "Zweite" war bereits am Freitag beim Sparkassen Masters der Reserveteams in der Rundsporthalle aktiv.

 

Die Auswahl von Trainer Knobel konnte an die guten Leistungen aus der Vorwoche nicht anknüpfen und schied verdient in der Vorrunde aus. In 4 Gruppenspielen errang die Reserve lediglich 1 Sieg (6:1 gegen BV Hiltrop II) und 1 Unentschieden (1:1 gegen Langendreer 04 II) - zu wenig, um beim Sparkassen Masters in die nächste Runde zu kommen. Deutlich schwerer als das sportliche Ausscheiden wog die Verletzung von Niklas Müllers: Der Offensivmann zog sich einen Wadenbeinbruch zu und wird demnächst operiert. In diesem Sinne: Alles Gute, Niklas!

 

Ordentliche Leistung der "Ersten"

 

Zum ersten Testspiel im neuen Jahr musste Axel Sundermann auf einige Stammkräfte verzichten. Gegen den Landesligisten Mengede 08/20, trainiert vom Ex-45er Tobias Vößing, hielt die "Erste" trotzdem ordentlich mit und konnte sich im ersten Durchgang gute Tormöglichkeiten erspielen. Den ersten Treffer markierten jedoch die Gäste (21.). Im zweiten Spielabschnitt verflachte die Begegnung zunehmend - keines der beiden Teams wusste in der Offensive zu überzeugen. So blieb es am Ende beim 0:1 aus 45-Sicht. Ein Klassenunterschied war kaum bis gar nicht zu erkennen, was für die ordentliche Leistung der Sundermann-Elf sprach.  


Ein besonderes Angebot auch für 45-Kicker

Ingo Anderbrügges Fußballschule kommt vorbei



Halle: Sundermann-Auswahl scheitert im Halbfinale

Reserve setzt sich souverän durch

Ein turbulentes Wochenende liegt hinter der Seniorenabteilung. Während unsere beiden Teams in der Sporthalle an der Dr.-C.-Otto-Straße ihre Vorrundenspiele absolvierten, sorgten zahlreiche 45-Helfer im Innen- und Außenbereich zugleich für Ordnung und Verpflegung der Besucher - ein großes Dankeschön dafür. Das sportliche Fazit fiel ein wenig durchwachsen aus: Zwar schnappte sich die Reserve von Dennis Knobel am Samstag erwartungsgemäß den Turniersieg, doch scheiterte unsere "Erste" am Sonntag trotz bärenstarker Gruppenphase im Halbfinale und verpasste die Qualifizierung für das Sparkassen Masters. 

 

Die Auswahl von Axel Sundermann, mit 4 Siegen, 27:3 Toren und als klarer Tabellenführer durch die Vorrunde gerauscht, zog im Halbfinale gegen A-Ligist Amacspor Dahlhausen überraschend den Kürzeren. Bei hitziger Atmosphäre behielten unsere Jungs nicht immer einen kühlen Kopf und lagen schnell mit 0:2 hinten. Schließlich sprang nicht mehr als der 1:2-Anschlusstreffer heraus. Amacspor setzte sich dann auch im späteren Finale durch (4:0 gegen CSV Linden).

 

Unsere "Zweite" von Trainer Dennis Knobel gab sich einen Tag zuvor hingegen keine Blöße und zeigte sich unter allen Reserveteams als stärkste Einheit. Drei souveräne Vorrundensiege (18:3 Tore) führten geradewegs ins Halbfinale, in dem es gegen die Zweitvertretung von CSV Linden deutlich spannender wurde - mit 3:2 setzten sich unsere Schützlinge knapp, aber verdient durch. Im Finale ließ die Knobel-Auswahl dann BW Weitmar 09 keine Chance (4:1) und konnte den verdienten Turniersieg im Süd-Westen bejubeln. Somit nimmt die "Zweite" am kommenden Wochenende am Sparkassen Masters in der Rundsporthalle teil. Für die Knobel-Mannen ist bereits am Freitag Anpfiff, wenn die Vorrunde der Reserveteams steigt. Der Spielplan steht unten als Download zur Verfügung.  


Zwischenbilanz

Die Erwartungen weit übertroffen

Nach 15 Spieltagen in der Bezirksliga 10 wollen wir Bilanz ziehen und unsere 1. Mannschaft einmal unter die Lupe nehmen. Wie hat sich die Truppe von Trainer Axel Sundermann im bisherigen Verlauf der Saison geschlagen? Dass das Zwischenfazit der Verantwortlichen rundum positiv ausfällt, lassen die 32 gesammelten Punkte bereits vermuten.

 

Mit eben dieser Punkteausbeute haben die Rot-Weißen die vor dieser Spielzeit vorsichtigen Erwartungen übertroffen. Der vorgenommene Umbruch mit etlichen jungen Spielern, die aus der U19 in die erste Senioren-Garde aufgerückt waren, ließ im Sommer eher wenig Raum für tabellarische Träumereien. So stand zuallererst im Vordergrund, die unerfahrenen, fraglos talentierten 45-Jungspunde wie Eric Scharpenberg, Pascal Körber oder Lucca Scheuren ins Team zu integrieren. "Dass das so schnell so gut geklappt hat, konnte niemand ahnen", freut sich "Joga" Berg, unser Sportlicher Leiter, über die konstante Entwicklung der Frischlinge - während Scharpenberg als gesetzter linker Innenverteidiger von Spiel zu Spiel immer sicherer agiert (und schon zwei Treffer auf dem Konto hat), überzeugten Körber und Scheuren, beide mit je einem Tor, auf den offensiven Außenbahnen. Auch Nick Neuber konnte im Mittelfeld Akzente setzen und dreimal einnetzen.

 

Furiose Auftritte gegen die Favoriten der Liga

 

Das von der sportlichen Führung zunächst ausgegebene Ziel, eine sorgenfreie Saison zu spielen, scheint nach der bald beendeten Hinrunde mehr als realistisch, ja zugegeben untertrieben. Als derzeit Tabellenvierter und mit den erwähnten 32 Zählern hat sich unsere "Erste" in der Liga-Spitzengruppe etabliert und längst einen komfortablen Vorsprung vor dem Tabellen-Mittelfeld aufgebaut. Nach dem 2:1-Sieg gegen Aufstiegsfavorit DJK Wattenscheid Anfang Oktober thronten die Rot-Weißen gar kurzzeitig an der Bezirksliga-Spitze, zum ersten Mal seit knapp 10 Jahren. Lange währten die Augenblicke ganz oben aber nicht, nachdem die Sundermann-Elf eine Woche später bei TuS Heven verdient verloren hatte (1:2). Gute Auftritte gegen die vermeintlichen Top-Klubs wurden zu einem Markenzeichen unserer 45-Schützlinge: So spielte die "Erste" am 3. Spieltag daheim gegen den Spitzenreiter Wanne 11 groß auf, verlor unglücklich wie denkbar knapp mit 4:5. Nur zwei Wochen später setzte das an diesem Tag von Sundermanns langjährigen Co-Trainern Frank "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel geleitete Team bei der SG Welper mit einem 3:0-Erfolg ein weiteres furioses Ausrufezeichen.  

 

Die Etablierten führen die Jüngeren - Murrus sagenhafte Ausbeute       

 

Ohnehin funktioniert das rot-weiße Offensivspiel, gefußt auf einer immer solideren Arbeit gegen den Ball. Hatte das Sundermann-Team in den ersten Spielen noch zuweilen Probleme, die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive herzustellen, sitzt das mannschaftliche Korsett in den letzten Begegnungen fortlaufend besser: Abgesehen von einem schwachen Heimauftritt gegen Eppendorf (1:3), kontrollierten die 45er überwiegend das Spielgeschehen gegen Phönix (3:1), Herbede (5:2) und am vergangenen Sonntag gegen Harpen (1:0). Vor allem die routinierte Linie um Kapitän Dennis Berg, Patrick "Patti" Feistner und Rückkehrer Steven Murru sorgt dafür, dass sich die jüngeren Spieler bestens einfügen können in Sundermanns laufintensive Spielphilosophie. Murrus Ausbeute von bisher 13 Treffern (darunter traumhafte Freistoßtore) brachte selbstredend einen zusätzlichen Schub für die allgemeine Entwicklung der Mannschaft.


"Die Jungs haben das klasse gemacht."


Mit der hervorragenden Bilanz von 10 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen liegen unsere Rot-Weißen zur Stunde voll im Soll. Zugleich sind sie nach einem 3:2-Erfolg über den FC Neuruhrort erstmals seit vielen Jahren ins Pokal-Viertelfinale eingezogen. Trainer Sundermann blickt demzufolge optimistisch in die Zukunft: "Die Jungs haben das bisher klasse gemacht. Wir waren fast in jedem Spiel auf Augenhöhe und darüber hinaus. Es hat sich einmal mehr ausgezahlt, auf die Jugend zu setzen." In diesem Sinne: Einfach weiter so!


Hartes Duell im Bochumer Norden

Dritter Sieg in Folge für die Sundermann-Elf

Spielte in Harpen stark auf: 1:0-Torschütze Eric Scharpenberg.
Spielte in Harpen stark auf: 1:0-Torschütze Eric Scharpenberg.

Die 1. Mannschaft zeigt beim Gastspiel in Harpen keine Glanzleistung, gewinnt am Ende jedoch nicht unverdient mit 1:0 (0:0). Abwehr-Jungspund Eric Scharpenberg krönte seine tolle Vorstellung mit dem Tor des Tages.

 

Die "Erste" startete hellwach in die Partie am Steffenhorst und beschäftigte die nicht immer sichere Harpener Viererkette mit gezielten Flügelläufen - die Flanken und gelegentlichen Fernschüsse brachten allerdings nicht das gewünschte Resultat. Von der guten Anfangsphase ließ sich die Elf von Trainer Axel Sundermann im Verlauf des ersten Durchgangs immer weiter abbringen, während Harpen sich mit recht biederer Spielanlage zu einigen gefährlichen Aktionen durchspielen konnte. Vor allem auf den Außenpositionen verteidigten unsere Rot-Weißen oftmals zu lasch und gewährten dem Gastgeber etliche scharfe Flanken in Richtung Witt-Gehäuse. Doch auch der TuS überzeugte nicht mit zielgenauen Abschlüssen. Mit einem gerechten 0:0 ging es somit in die Kabinen.

 

Enge Zweikämpfe und Scharpenberg-Kopfball

 

Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel zunehmend, die Zweikämpfe blieben aber eng und von beiden Seiten durchaus robust geführt - Schiedsrichter Hering fand hierbei nicht immer das passende Maß. Unsere Rot-Weißen präsentierten sich in der Folge mit ein wenig mehr Biss und drängten auf die Führung - erst ein vom bis dahin glücklosen Torjäger Steven Murru getretener Freistoß aus dem Halbfeld sollte Erfolg bringen: So verwertete Abwehrmann Eric Scharpenberg die scharfe Flanke und köpfte über den herausstürzenden TuS-Schlussmann Vilz ins Tor (63.). Die umjubelte Führung musste dann vehement verteidigt werden, denn Harpen stemmte sich gegen die drohende Niederlage und wartete mit bissigen Angriffen auf; die an diesem Tag bombenstarke Deckung um Patrick "Patti" Feistner und Torschütze Scharpenberg fiel jedoch nicht. Auf der anderen Seite hätte das Sundermann-Team den Sack längst zumachen können; unter anderem scheiterte 45-Kapitän Berg in aussichtsreicher Position. Am Ende retteten unsere Schützlinge das 1:0 dennoch über die Zeit und freuten sich über einen knappen, nicht gänzlich unverdienten Sieg im Bochumer Norden.

 

Mit diesem dritten "Dreier" in Folge setzt sich die "Erste" in der Spitzengruppe der Bezirksliga 10 fest und verweilt weiterhin auf dem 4. Rang (32 Pkt.) Nach dem kommenden spielfreien Totensonntag erwarten die Rot-Weißen dann in zwei Wochen Herne-Süd (03.12.) an der Hasenkampstraße. Macht weiter so, Jungs!


Reserve: Knobel-Team ist Vize-Herbstmeister

Freistoßgott Xanthopoulos trifft zum 3:2

Unsere 2. Mannschaft sorgt weiterhin für Furore in der Kreisliga A2: Die Mannschaft von 45-Trainer Dennis Knobel gewinnt auch das Derby beim TuS Querenburg und bleibt auf dem 2. Tabellenplatz. Heinen traf doppelt.

 

Das Spiel in Querenburg schien nach 55 Minuten entschieden: Da erhöhte der Gastgeber seine 1:0-Halbzeitführung auf 2:0. Das Knobel-Team steckte aber nicht auf und verkürzte durch Philip Heinen (67.). Eine Ampelkarte für unsere Rot-Weißen (Justin Decker) stoppte die Aufholjagd keinesfalls - nachdem aufs Neue Heinen zum 2:2 (85.) getroffen hatte, drosch "Freistoßgott" (Knobel) Wassilios Xanthopoulos, der noch im ersten Abschnitt einen ruhenden Ball an den Pfosten gesetzt hatte, das Leder diesmal gekonnt ins gegnerische Gehäuse (88.). Das 3:2 verteidigte die Reserve bis zum Schluss und konnte sich nach bärenstarker Teamleistung über einen hart erkämpften Auswärtssieg und die damit verbundene Vize-Herbstmeisterschaft in der Kreisliga A2 freuen. Super, Männer!


Bezirksliga 10: Sundermann-Elf schlägt Herbede

Die Murru-Festspiele gehen weiter

Nicht zu stoppen: Dreifach-Torschütze Steven Murru. (Foto: Wiethege)
Nicht zu stoppen: Dreifach-Torschütze Steven Murru. (Foto: Wiethege)

Unsere 1. Mannschaft entfacht daheim gegen den SV Herbede zeitweise ein Offensiv-Feuerwerk und gewinnt mit 5:2 (3:0). 45-Motor Steven Murru gelang wie schon zuletzt ein Dreierpack. 

 

Das Sundermann-Team begann gegen die Gäste aus Witten furios. Bereits in der 7. Minute war es Benedikt "Bene" Siebrecht, der das Tohuwabohu im Herbeder Strafraum nach einem harten, flachen Murru-Freistoß auszunutzen wusste. Diese 1:0-Führung beflügelte unsere Rot-Weißen, die sich in der Offensive äußerst spielfreudig zeigten, defensiv hingegen mit ihrer Arbeit nicht aufhören durften - die Gäste blieben nämlich immerzu gefährlich; ihre Torschüsse ließen jedoch und aus unserer Sicht zum Glück die Präzision noch vermissen. Auf der anderen Seite demonstrierten unsere 45-Mannen eiskalte Gefühle im Verwerten ihrer Möglichkeiten. So konnte Murru sehenswert mit einem satten Schuss in den Giebel auf 2:0 erhöhen (34.). Noch vor der Pause traf Jungspund Lucca Scheuren gar zum 3:0 (45. +2). Wahnsinn! 

 

Noch zweimal Murru - auch Herbede trifft

 

Mit der klaren 3:0-Halbzeit-Führung im Rücken lief der Ball im zweiten Abschnitt flüssig durch die rot-weißen Reihen. Während Herbede auf den Anschlusstreffer drängte, spielte die "Erste" die sich häufenden Konter-Gelegenheiten gezielt aus: Wiederholt klingelte der Ball nach einer linken Murru-Klebe im Herbeder Gehäuse - 4:0 (66.)! Jetzt begann die Stimmung an den Stammtischen auf der Vereinsheim-Tribüne zu kochen. Kurz getrübt wurde die Waldschlößchen-Euphorie dann vom hochverdienten Ehrentreffer der Gäste, die zuvor bereits gute Torchancen liegen gelassen hatten: Bezirksliga 10-Top-Torjäger Gianluca Silberbach, zumeist eng gedeckt von der 45-Abwehrreihe, fand hier eine Lücke zum 4:1 (70.). Vorbildlich ließ die Sundermann-Elf in der Folge nicht nach und präsentierte sich weiter fokussiert in ihren Offensivaktionen - zu guter Letzt war es der eifrige Murru, der gekonnt zum viel umjubelten 5:1 einschob (74.). So schnürte er seinen zweiten Dreierpack innerhalb einer Woche, hatte er doch schon beim letzten Spiel in Phönix Bochum mit drei Buden geglänzt. Die Gäste kamen noch zu einem weiteren Treffer (77.), konnten den Siegeszug unserer "Ersten" aber nicht mehr stoppen. Es blieb beim 5:2.

 

Mit einem solchen Endresultat hätte aus dem 45-Lager vor dem Spiel wohl niemand gerechnet. Umso größer war die Freude nach dem Abpfiff bei allen Beteiligten. Durch den "Dreier" haben die Rot-Weißen als weiterhin Tabellenvierter (29 Pkt.) den Vorsprung auf den Fünftplatzierten SV Herbede (24 Pkt.) vergrößert. Am kommenden Sonntag (19.) reisen wir zum TuS Harpen.


Pokal-Achtelfinale

Scheuren überzeugt mit zwei Treffern

Lucca Scheuren
Lucca Scheuren

Unsere 1. Mannschaft steht nach einem 3:2 (1:1)-Erfolg in Neuruhrort im Viertelfinale des diesjährigen Moritz Fiege Fußball-Cups. Die Sundermann-Elf tat sich gegen den benachbarten Liga-Kontrahenten allerdings nicht einfach und machte es im Verlauf unnötig spannend.

 

Ein flacher Fernschuss von Lucca Scheuren hatte unsere Rot-Weißen verdient in Führung gebracht (20.). Doch mehr Sicherheit ins eigene Spiel bekam die "Erste" dadurch nicht - mehrmals konnte der Gastgeber frei auf Torwart Malik Witt zulaufen und glich schließlich aus (27.). Energischer kamen Sundermanns Schützlinge dann aus der Halbzeit: Wiederholt war es der gut aufgelegte Scheuren, der eine schöne Kombination zum 2:1 vollendete (59.). Kurz darauf hätte Steven Murru per Foulelfmeter erhöhen können, sein mittig platzierter Schuss prallte jedoch am FCN-Goalie ab. Erst Yaser Omidvand sorgte mit einer Bogenlampe für die vermeintliche Entscheidung (84.). Der Gastgeber gab nicht auf und kam noch zum Anschlusstreffer (87.). Zittern mussten unsere Mannen aber nicht mehr; es blieb beim am Ende durchaus verdienten 3:2. So können sich die Rot-Weißen über den ersten Viertelfinal-Einzug im Pokal seit vielen Jahren freuen und hoffen nun auf einen attraktiven Gegner.


Unsere "Erste" ist wieder in der Spur

Murrus linker Fuß zu stark für Phönix

Traf dreimal: 45-Stürmer Steven Murru.
Traf dreimal: 45-Stürmer Steven Murru.

Die 1. Mannschaft zeigt endlich wieder eine gute Auswärtsleistung und gewinnt verdient beim Tabellen-Nachbarn SV Phönix Bochum mit 3:1 (1:1). Mann des Spiels war zweifellos Stürmer Steven Murru, der dreimal ins Gehäuse des Gastgebers traf.

 

Nach eher schwächeren Auftritten zuletzt präsentierten sich die Rot-Weißen von den ersten Minuten an hellwach. So wurde Phönix, in den letzten Jahren stets ein unangenehmer Gegner, schnell in die eigene Hälfte gedrückt und vor Herausforderungen gestellt: Erst wenige Spielmomente waren vergangen, als ein gut vorgetragener Angriff der 45er nur per Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Steven Murru trat zum Elfmeter an und vollendete mit einem strammen Schuss unter die Latte - 1:0 (3.)! Nach der Führung blieben unsere an diesem Sonntag von Frank "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel geleiteten Schützlinge hartnäckig und gewährten Phönix wenig Raum - im entscheidenden letzten Drittel zeigten sich die Mannen vom Waldschlößchen allerdings zu ungenau, um noch vor dem Seitenwechsel nachlegen zu können.

 

Zu viele Fehler schleichen sich ein

 

Im Verlauf des ersten Durchgangs fühlten sich die Rot-Weißen in ihrer Überlegenheit scheinbar zu sicher und wurden nachlässig: Insbesondere die Situationen nach eigenem Ballverlust bereiteten der Grieswald/Gabriel-Truppe zunehmend Probleme; Phönix konterte über die Außen stark und kam dem Ausgleich näher. Ein Beispiel für die sich häufenden Unachtsamkeiten war das mangelhafte Zweikampfverhalten von Eric Scharpenberg, der ein ansonsten gutes Spiel zeigte, in besagter Szene seinen Gegenspieler im Strafraum jedoch vollkommen unnötig von den Beinen holte - Phönix nahm das Geschenk an und ließ 45-Goalie Malik Witt keine Chance (39.). Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

 

Murru sorgt für den Sieg

 

Wieder besser und strukturierter agierte unsere "Erste" nach dem Pausentee. Während die Defensive um "Bene" Siebrecht aufmerksam die Angriffe des Gastgebers unterband, erspielte sich die rot-weiße Offensivreihe Chance um Chance. Aufs Neue war es Murru, der, hervorragend in Szene gesetzt vom agilen Lucca Scheuren, mit seiner starken linken Klebe den Ball über die Linie drosch - 2:1 (60.). Danach hatten unsere Schützlinge weiterhin beste Tormöglichkeiten, setzten den Ball aber neben das Phönix-Gehäuse. Das sollte sich beinahe rächen: Abermals zu ungestüme 45-Beine brachten den Gegner im Strafraum zu Fall - der fällige, schwach ausgeführte Elfmeter trudelte glücklicherweise in die Arme von Schlussmann Witt. Die "Erste" behielt ihre Führung und machte kurz darauf dann endlich den Sack zu: Murru krönte hierbei seine Galavorstellung, enteilte seinen Bewachern, umkurvte im Sprint den Torwart und schob den Ball mit dem linken Fuß ins Tor - 3:1 (81.)! Der verdiente Endstand.

 

Mit diesem Sieg, dem bereits achten der laufenden Bezirksliga-Saison, bleibt die "Erste" Tabellenvierter (26 Pkt.) und kann am nächsten Sonntag (12.) daheim gegen den SV Herbede wieder eine Erfolgsserie starten. Zuvor, am Dienstag (07.), kämpft das Sundermann-Team beim FC Neuruhrort um den Einzug ins Pokal-Viertelfinale (19.30 Uhr).


Bezirksliga 10: Schwache Derby-Leistung der "Ersten"

Sundermann-Team verliert verdient

Traf gegen Eppendorf zur 1:0-Führung: Kapitän Dennis Berg.
Traf gegen Eppendorf zur 1:0-Führung: Kapitän Dennis Berg.

Im Lokalderby gegen SW Eppendorf muss die "Erste" ihre zweite Heim-Niederlage der Saison einstecken und unterliegt verdientermaßen mit 1:3 (1:0). 45-Trainer Axel Sundermann sah eine schlechte Leistung seiner Schützlinge.

 

Gegen wache Gäste fanden die Rot-Weißen schwer ins Spiel und konnten sich glücklich schätzen, als Dennis Berg per Kopf zum 1:0 traf (16.). Sicherheit brachte die Führung allerdings kaum - zu nervös und ungenau präsentierte sich die Sundermann-Elf mit dem Ball am Fuß und offenbarte zugleich im Defensivbereich enorme Zweikampfschwächen, die die Schwarz-Weißen aus Eppendorf jedoch nicht ausnutzen konnten. So entwickelte sich bereits im ersten Durchgang eine eher zähe Begegnung, in der ein torloses Remis zum Pausentee wohl das verdientere Ergebnis gewesen wäre.

 

Eppendorf dreht das Spiel

 

Die maue Vorstellung der "Ersten" setzte sich in der zweiten Hälfte fort. Während Eppendorf gallig auf den Ausgleich drängte, fiel Sundermanns Schützlingen in der Offensive wenig ein; zu viele Ballverluste prägten die rot-weißen Kombinationen. Überraschend war daher der Treffer zum 1:1 (51.) nicht mehr. Antworten fanden unsere 45er in der Folge auch weiterhin nicht, stattdessen diktierte Eppendorf das Geschehen und drehte - aufgrund des starken zweiten Durchgangs - hochverdient die durchschnittliche Partie (72., 78.). Die zweite Heim-Pleite der Sundermann-Elf war besiegelt.

 

Nach starken letzten Wochen muss unsere "Erste" einen Dämpfer hinnehmen, bleibt aber in der Tabelle auf dem hervorragenden 4. Rang (23 Pkt.) stehen. Am kommenden Sonntag (05.) reisen wir zu Phönix Bochum, das lediglich einen Punkt entfernt auf der 5. Tabellenposition lauert.


Bezirksliga 10: Ärgerliches Unentschieden in Riemke

Zu viele Torchancen liegen gelassen

Erzielte das 1:0: Außenspieler Pascal Körber.
Erzielte das 1:0: Außenspieler Pascal Körber.

Beim 2:2 (1:0) gegen Adler Riemke belohnt sich die Sundermann-Elf nicht für ihre phasenweise starke Vorstellung und verspielt eine komfortable 2:0-Führung. Dem 45-Trainer dürfte vor allem die Vielzahl ungenutzter Tormöglichkeiten den Schweiß auf die Stirn getrieben haben.

 

Die Rot-Weißen, unter der Woche im Pokal erfolgreich (s. u.), begannen in Riemke enorm zielstrebig und ließen die Adler kaum zur Entfaltung kommen. Nach schnellen Ballgewinnen suchte die Sundermann-Elf den schnellsten Weg zum Tor, zeigte sich im finalen Abschluss jedoch zu unkonzentriert. Dieser Offensivgeist der "Ersten" brachte auch Nachteile mit sich: So profitierte der Gastgeber des Öfteren von den Räumen, die sich hinter den weit aufgerückten Außenverteidigern Wozniak und Omidvand ergaben, und konterte in hohem Tempo - Torwart Malik Witt war allerdings auf seinem Posten und wehrte in brenzligen Situationen einen Rückstand ab. Auf der anderen Seite belohnten sich unsere 45er zu einem durchaus günstigen Zeitpunkt endlich für ihre unermüdlichen Bemühungen in Richtung Adler-Tor: Pascal Körber schloss einen schönen Angriff mit seinem starken linken Fuß zum 1:0 ab (37.). Mit der nicht unverdienten Führung ging es in die Kabine.

 

Omidvand köpft zum 2:0 ein - Vitt vergibt Foulelfmeter

 

Nach einer kleinen Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit nahmen Sundermanns Schützlinge das Heft wieder in die Hand und überzeugten mit gekonnten Angriffen - die letzte Konsequenz fehlte aber dennoch weiterhin. Erst ein Freistoß sollte den zweiten Treffer einleiten: Paul Vitt gab den ruhenden Ball von der linken Seite butterweich in die Mitte, wo Yaser Omidvand goldrichtig stand und schulbuchmäßig zum 2:0 einköpfte (67.). Alles schien für die Rot-Weißen zu laufen, die sich in der Folge hingegen zu nachlässig in der Defensivarbeit präsentierten; nicht ohne Grund konnte Riemke lediglich vier Minuten nach Omidvands Kopfballtor zum Anschlusstreffer kommen - ganz und gar ungehindert hatte Adlers Marcel Droste hierbei durch die 45-Abwehrreihe spazieren dürfen. Die "Erste" musste sich nun gegen den stärker werdenden Drang des Gastgebers stemmen und bekam eine Möglichkeit dazu: Nach einem klaren Foul an Omidvand entschied der Schiedsrichter richtigerweise auf Elfmeter; Paul Vitt wollte seine gute Leistung krönen, trat an - und scheiterte. So kam es, wie es öfters kommt. Während das Sundermann-Team auf haarsträubende Weise beste Konter- und Torgelegenheiten nicht nutzte, steckte Riemke nicht auf, bekam die 'zweite Luft' und egalisierte tatsächlich noch das Ergebnis: 2:2 (88.)! Sogar das 2:3 lag wenige Momente vor dem Apfiff im Bereich des Möglichen.

 

Ein ärgerliches Endresultat für unsere "Erste", die eine über weite Strecken sehr gute Auswärtsleistung gezeigt hatte. Mit jetzt 23 Punkten bleiben die Rot-Weißen auf dem 4. Tabellenplatz, drei Punkte hinter Spitzenreiter Wanne 11. Am kommenden Sonntag (29.) ist SW Eppendorf zu Gast an der Hasenkampstraße.    


In eigener Sache: Zeigt wieder mehr Fair Play!

Liebe 45-Anhänger, das muss leider gesagt werden: In den letzten Wochen sind bei unseren Heimspielen des Öfteren aus dem Zuschauerraum heftige Kraftausdrücke in Richtung des Gegners oder Schiedsrichters gefallen - dies vermittelt, wie ihr Euch denken könnt, kein gutes Vereinsbild und verschreckt zudem die zahlreichen Kinder, die sich jeden Sonntag auf unserer Platzanlage einfinden. Lasst uns also wieder mehr Fair Play zeigen, auch in engen, womöglich turbulenten Spielen! Der SC Weitmar 45 steht für Toleranz und Fairness - kein einziger Mensch verdient es, unverfroren beleidigt zu werden.


Bezirksliga 10: Tabellenführung schon wieder futsch

Den ersten Durchgang komplett verschlafen

Heven ist für unsere 1. Mannschaft nie ein gutes Pflaster gewesen - das hat sich leider am Sonntag aufs Neue bewahrheitet. Nach einer schwachen Leistung unterlag die Elf von Trainer Sundermann beim Tabellenletzten TuS Heven mit 1:2 (0:2). Dabei hatten die Rot-Weißen die Hälfte der zweiten Halbzeit in Überzahl agiert - ohne Erfolg.

 

Sprach Michael Gabriel in einem Kurz-Interview auf dieser Seite (s. Archiv) noch davon, dass gegen den TuS "Wille und Zielstrebigkeit" die Zutaten für einen Erfolg seien, ließ die "Erste" diese ohne Zweifel wichtigen Tugenden auf dem Geläuf in Witten-Heven von Beginn an vermissen. So hätten die Schützlinge von Axel Sundermann bereits nach wenigen Minuten in Rückstand liegen können, nachdem der zweikampfstarke Gastgeber des Öfteren per Eck- oder Freistoß brandgefährlich vor dem Tor von Fabian Jusczak aufgetaucht war - sogar die Latte musste helfen, einen Rückstand zu verhindern.  

 

Defensive steht neben sich - Murru hängt in der Luft

 

Auch im weiteren Spielverlauf zeigten unsere 45er ihren bisher wohl schwächsten Auftritt - im Defensivverhalten zu inkonsequent, im Angriff zu harmlos: die Rot-Weißen konnten den bissig auftretenden TuS-Spielern im ersten Spielabschnitt kaum etwas von ihrer eigenen Stärke entgegensetzen. Viel zu selten blitzte demnach die vorhandene spielerische Klasse der "Ersten" auf; zugleich hing Stürmer Steven Murru gegen robuste Verteidiger ein wenig in der Luft. Wenn es also offensiv ausnahmsweise nicht so rundläuft, sollte immerhin die Defensivarbeit funktionieren - doch stimmte hierbei so einiges nicht: Im Allgemeinen wirkten unsere Rot-Weißen im Zweikampf stets einen Schritt zu langsam und ermöglichten rund um den eigenen 16-Meter-Raum etliche Schuss-Möglichkeiten für Heven. Das hatte dann Folgen: 0:1 (18.)! In diesen Augenblicken war von der mannschaftlichen Kompaktheit, die die Sundermann-Elf noch eine Woche zuvor gegen DJK Wattenscheid gezeigt hatte (2:1), nichts zu sehen. Die Quittung dafür läpperte sich - noch vor Pause fiel das 0:2 (44.).

 

Leichtes Aufbäumen

 

Im zweiten Durchgang hatte die "Erste" folglich nichts mehr zu verlieren. Das Spiel nach vorne sah indes endlich besser aus: Im Gegensatz zur ersten Halbzeit, in der das Waldschlößchen-Team kaum zwingende Aktionen vor dem Gäste-Tor hatte verbuchen können, zeigte es sich nun zielstrebiger im letzten Feld-Drittel - erst schoss "Bene" Siebrecht fünf Minuten nach Wiederbeginn am gegnerischen Gehäuse vorbei, dann eilte der eingewechselte Lucca Scheuren kurz darauf alleine auf dasselbe zu und wurde (Zentimeter vor der Strafraumkante, wie es schien) regelwidrig gestoppt; der Schiedsrichter schickte den beteiligten TuS-Verteidiger mit Rot vom Platz. Hoffnung im 45-Lager keimte auf, erst recht, als Paul Vitt den Freistoß gezielt ausführte und damit den Anschlusstreffer besorgte (65.). Das Aufbäumen hielt allerdings nicht lange an: Unsere Rot-Weißen verstrickten sich in der Folge unverständlicherweise in unnötige Zweikämpfe und hauten das Spielgerät oftmals planlos nach vorne, anstatt Ruhe zu bewahren, die Überzahl mit Bedacht auszuspielen. So musste die "Erste" letztendlich die bittere Pille schlucken und ihre erste Auswärtsniederlage dieser Saison hinnehmen, die aufgrund der schlechten ersten Halbzeit nicht unverdient, ja hausgemacht war. Heven hatte groß gekämpft, den Sieg errungen.

 

Trotz dieser ärgerlichen Niederlage überwiegt weiterhin der positive Charakter unserer 1. Mannschaft. Zwar muss sie die umjubelte Tabellenführung wieder abgeben, bleibt jedoch als Viertplatzierter in der umkämpften Spitzengruppe der Bezirksliga 10 vertreten. Dass das junge Sundermann-Team nicht Woche für Woche Spitzenleistungen abliefern kann, ist mehr als verständlich - ganz sicher werden die 45-Fans wieder bessere Spiele sehen. Wiedergutmachung kann in diesem Sinne am nächsten Sonntag (15.) betrieben werden, wenn CSV Linden zum Lokalderby ans Waldschlößchen reist. Also: Kopf hoch, Jungs!


Nachgefragt bei Michael Gabriel

"Wille und Zielstrebigkeit demonstrieren."

45-Trainer Michael Gabriel.
45-Trainer Michael Gabriel.

Die 1. Mannschaft grüßt derzeit von ganz oben: Mit 19 Punkten rangieren unsere Rot-Weißen auf dem 1. Platz der Bezirksliga 10 und wollen am Sonntag beim Tabellenletzten TuS Heven (1 Pkt.) selbstredend nachlegen - doch was muss stimmen, damit wir den nächsten "Dreier" feiern können? Michael Gabriel, Co-Trainer der "Ersten", hat uns Rede und Antwort gestanden.

 

45-Seite: Hallo, Michael! Das Spiel gegen den TuS Heven steigt nach einem ganz bekannten Motto: Erster gegen Letzter. Was müssen die Jungs - angesichts der tückischen Favoritenrolle - beherzigen, wollen sie schließlich die drei Punkte mit nach Weitmar nehmen?

 

Gabriel: Zuallererst muss die Einstellung stimmen. Heven ist eine Bezirksliga-Mannschaft, die man nie unterschätzen darf. Aktuell hat der TuS einige verletzte Spieler zu beklagen, aber noch immer sehr gute Jungs aufzubieten. Für uns gilt: Wille und Zielstrebigkeit demonstrieren. Es ist egal, auf welchem Tabellenplatz der Gegner steht - nicht nur ich, sondern ein jeder Fußballer will immer gewinnen.


"Die Zusammenarbeit im Trainerteam ist Weltklasse."


45-Seite: So oder so - der Saisonauftakt ist ohne Zweifel geglückt. Zum ersten Mal seit fast 10 Jahren steht die "Erste" auf dem 1. Platz in der Bezirksliga (wir berichteten unten) - damals leitete noch unser Sportlicher Leiter, "Joga" Berg, die Truppe. Wie lautet dein ganz persönliches Zwischenfazit der ersten Spiele?

 

Gabriel: Ich bin mehr als zufrieden. In der letzten Woche habe ich mitbekommen, dass es das in der Tat lange nicht mehr in Weitmar gegeben hat - eine Tabellenführung. Das ist ein Verdienst der Jungs, die im Training immer mitziehen. Darüber hinaus ist das Klima innerhalb der Mannschaft wieder mehr als gut.

 

45-Seite: Mittlerweile gehst du in dein fünftes Jahr als 45-Trainer. In diesen aufregenden Jahren haben dich ununterbrochen zwei Personen begleitet: Axel Sundermann, unser Cheftrainer, und Frank "Birdy" Grieswald, der ebenfalls als Co-Trainer fungiert. Wie würdest du diese lange Zusammenarbeit beschreiben?

 

Gabriel: Die Zusammenarbeit ist Weltklasse. Wir ergänzen uns sehr gut, weil wir eine gute Mischung darstellen - Axel bringt eine Menge Erfahrung aus seiner Zeit als Profispieler mit; "Birdy" aus seiner Tätigkeit als Seniorentrainer. Ich kann zudem durch meine Stationen im Jugendfußball Ideen einfließen lassen. Um es auf den Punkt zu bringen: Es passt einfach. Und was am wichtigsten ist: Jeder akzeptiert die Meinung des jeweils anderen.

 

45-Seite: Danke, Michael! Viel Erfolg für das Heven-Spiel.


Die erste Tabellenführung seit fast 10 Jahren

Sundermann-Team sorgt weiter für Furore

Der Mann des Spiels: Dennis Berg.
Der Mann des Spiels: Dennis Berg.

Unsere "Erste" ist die Mannschaft der Stunde: Nach dem 2:1 (1:0) gegen DJK Wattenscheid haben die Schützlinge von Trainer Axel Sundermann die Tabellenführung in der Bezirksliga 10 übernommen. Vor rund 200 Besuchern am heimischen Waldschlößchen ließ 45-Kapitän Dennis Berg zweimal das Netz zappeln. Goalie Jusczak erwischte einen Sahnetag.

 

Nach dem ersehnten Schlusspfiff kannte die rot-weiße Freude, auf dem Platz wie auf den Rängen, keine Grenzen mehr - zum ersten Mal seit beinahe 10 Jahren (seit dem ersten Landesliga-Aufstieg im Jahr 2008) steht die "Erste" nach Abschluss einen Spieltages an der Spitze des Bezirksliga-Tableaus; kaum zu glauben, aber wahr. Der Sieg gegen die DJK Wattenscheid war dabei fraglos ein hartes, zähes Stück Arbeit - unverdient allerdings bei Weitem nicht.

 

Ecke, Kopfball, Tor

 

Hartnäckig hatte die Sundermann-Elf begonnen, zeigte sich defensiv enorm aufmerksam und offensiv tempo- sowie ideenreich. Der Gast aus Wattenscheid, als Spitzenreiter angereist, offenbarte Probleme unter dem stetigen, sehr gut organisierten Angriffsdruck der 45er und konnte sich folglich nicht beschweren, als Kapitän Dennis Berg nach schönem Vitt-Eckball zum 1:0 einköpfte (14.). Nach der Führung veränderte sich allerdings das Spiel: DJK drehte auf und tauchte nun mehrmals vor Schlussmann Fabian Jusczak auf, der einen guten Tag erwischt hatte und in höchster Gefahr hervorragend parierte. Auf der anderen Seite erspielte sich auch die "Erste" weiterhin gute Torgelegenheiten, konnte die Führung vor der Pause jedoch nicht weiter ausbauen. 

 

Hitzige Zweikämpfe - Kokoschka zeigt Nerven an alter Wirkungsstätte

 

Der zweite Durchgang hatte es dann in sich: Während Wattenscheid versuchte, den Rückstand zu egalisieren, lauerte die Sundermann-Elf aus einer kompakten Stellung heraus auf Chancen, die schließlich auch kommen sollten. Zielsicher bewies sich dabei aufs Neue Routinier Berg, als er aus spitzem Winkel - zur Überraschung des Gäste-Torwarts - stramm unter das Gebälk nagelte: 2:0 (70.)! "Ob das auch wirklich so gewollt war, lasse ich mal dahingestellt", erzählte Berg mit schmunzelndem Gesichtsausdruck nach dem Spiel. Die komfortable Führung währte nicht lange: Bereits drei Minuten später verkürzte DJK-Spielmacher Löhr auf 2:1, und das ohnehin hart umkämpfte Spiel nahm nochmals an Intensität zu, was an den immer hitziger ausgetragenen Zweikämpfen sichtbar wurde; Schiedsrichter Soybir hatte einiges zu tun. So kam Ex-45er Kamil Kokoschka während einer undurchschaubaren Strafraumszene im Zweikampf mit Max Verres plötzlich zu Fall - und Soybir entschied auf Elfmeter und schickte Verres zudem mit Gelb-Rot vom Platz. Jetzt hieß es: Kokoschka gegen Jusczak. Unser Goalie belohnte sich und wehrte den Schuss von Kokoschka ab - die rot-weiße Anhängerschaft geriet in Ekstase! Der Sieg war greifbar.

 

Schlussendlich brachte die "Erste" die 2:1-Führung (auch mit ein wenig Glück, aber keineswegs unverdient) über die Ziellinie und konnte sich über den 5. Sieg in Folge und die damit verbundene Tabellenführung freuen - eben die erste seit fast 10 Jahren. Am nächsten Sonntag (08.) treten die 45-Schützlinge, nun mit satten 19 Punkten ausgestattet, beim TuS Heven an und wollen ihre Spitzenposition nicht so schnell wieder hergeben.


Bezirksliga 10: "Erste" marschiert weiter

Traumtore legen Kaltehardt lahm

Traumtorschütze: Mittelfeldmotor Paul Vitt.
Traumtorschütze: Mittelfeldmotor Paul Vitt.

Mit einem eindrucksvollen 5:1 (4:0) gegen den TuS Kaltehardt baut die 1. Mannschaft ihre Erfolgsserie aus und festigt zugleich ihren Platz in der Liga-Spitzengruppe. Paul Vitt gelang in einem überragenden ersten Durchgang das Tor des Jahres. Steven Murru jetzt Führender in der Torschützenliste.

 

Unsere "Erste" legte auf dem Kunstrasen an der Urbanusstraße los wie die Feuerwehr: Erst wenige Sekunden waren gespielt, als Steven Murru den Ball im Gäste-Tor unterbringen konnte. Die Schützlinge von 45-Trainer Axel Sundermann wirkten äußerst frisch und ließen auch nach der blitzschnellen 1:0-Führung nicht in ihrer Zielstrebigkeit nach - druckvoll zwangen sie den Gastgeber zu Fehlern und hatten an diesem Tag ebenso das Schussglück auf ihrer Seite. So fasste sich Paul Vitt aus knapp 25 Metern ein Herz und drosch den Ball schnurgerade wie unhaltbar ins linke obere Eck - das Tor des Jahres: 2:0 (9.)!

 

Kein Nachlassen

 

Wer nun glaubte, die Rot-Weißen würden einen Gang herunterschalten, sah sich getäuscht: Die Sundermann-Elf blieb hartnäckig und brachte die keineswegs bezirksligataugliche TuS-Abwehr in große Not. Erst erhöhte Kapitän Dennis Berg  nach Vorlage von Murru auf 3:0 (18.), dann war es ebenjener Murru höchstselbst, der mit seiner starken linken Klebe das Spielgerät ähnlich sehenswert in den Gäste-Kasten hämmerte (28.). Das 4:0 zum Pausentee sprach Bände: Eine ganze Klasse besser war die "Erste" gegenüber der bis dato daheim ungeschlagenen Kaltehardter Mannschaft. Der SCW-Anhang war entzückt. Mit seinem 7. Saisontreffer rutschte Murru überdies auf den Spitzenplatz der Liga-Torjägerliste.

 

Berg vollendet präzise

 

Optimal starteten die Rot-Weißen gleichsam in die zweite Halbzeit. In Torjäger-Manier schloss Berg einen schönen Angriff volley-flach in die linke Ecke ab - 5:0 (50.). Danach ließ die 45-Elf allerdings ein wenig nach und schenkte dem TuS deutlich zu viele Räume, was Trainer Sundermann als einzigen Kritikpunkt nach der Partie herausstellte. Nicht unverdient war in der Folge der Ehrentreffer für Kaltehardt (83.). Am Ende blieb es trotz allem bei einem durchweg überzeugenden Auftritt der Rot-Weißen, die zur Stunde als beste Auswärtsmannschaft der Liga geführt werden (10 Pkt. aus 4 Spielen).

 

Nach dem 4. Sieg in Folge ist die 1. Mannschaft einen Platz in der Tabelle vorgerückt und aktuell Dritter (16 Pkt.). Am nächsten Sonntag (01.10.) steigt am Waldschlößchen ein echtes Topspiel: Dann tritt der Spitzenreiter DJK Wattenscheid (17 Pkt.) bei unserer jungen 45-Mannschaft an.


Bezirksliga 10: Dritter Sieg in Folge

Siebrechts spätes Tor erlöst die "Erste"

Traf zum zwischenzeitlichen 1:1: Steven Murru.
Traf zum zwischenzeitlichen 1:1: Steven Murru.

Mit dem hart erkämpften 2:1 (1:1) gegen den FC Altenbochum feiert unsere "Erste" ihren dritten Sieg in Folge. Das Sundermann-Team tat sich gegen die Gäste durchaus schwer, war allerdings besser und gewann verdientermaßen. Steven Murru und "Bene" Siebrecht trafen ins Eckige. Kontakt zur Spitzengruppe bleibt bestehen.

 

Nach dem zweifellos hervorragenden 3:0-Erfolg zuletzt in Welper hatten die Rot-Weißen gegen den FCA diesmal Probleme, von Beginn an richtig ins Spiel zu finden. Die Gäste agierten zielstrebig nach vorne, gingen aggressiv in die Zweikämpfe und konnten die ersten Tormöglichkeiten für sich verzeichnen - das 0:1 durch den Ex-45er Sven Scheffler war insoweit keineswegs unverdient (19.). Die "Erste" erhöhte danach die Schlagzahl und kam dem Altenbochumer Tor stetig näher, doch erst ein schöner Fernschuss von Angriffsmotor Steven Murru sollte für den folgerichtigen 1:1-Ausgleich sorgen (28.). Nun lief der Ball sicherer durch die rot-weißen Reihen, während der FCA sich tiefer fallen ließ und kaum noch offensive Akzente setzen konnte. Ein weiterer Treffer für die Sundermann-Elf sollte aber vorerst nicht fallen - es ging mit dem 1:1 in die Kabinen. Für Max Niederhagemann kam Luca Uslaub ins Spiel.

 

Drangphase, aber kein Tor

 

Nach dem Seitenwechsel nahmen unsere 45-Mannen das Heft gänzlich in die Hand und drückten die Gäste in die eigene Hälfte. Das Spiel wurde ruppiger: Beide Teams schenkten sich nichts und rieben sich auf; harte Duelle mussten oftmals vom guten Schiedsrichter in die eine oder die andere Richtung entschieden werden. Die "Erste" drängte auf das zweite Tor, nutzte die Chancen, die sich ergaben, jedoch nicht aus - Altenbochum verschanzte sich, die Rot-Weißen liefen an. Unermüdlich angetrieben von einem starken Mittelfeld um Routinier Paul Vitt, suchten Sundermanns Schützlinge in der Offensive die richtige Lücke. In der Nachspielzeit sollte diese Suche ein Ende finden: Kapitän Dennis Berg tankte sich über die rechte Seite durch und passte scharf vor das gegnerische Gehäuse, wo Benedikt Siebrecht goldrichtig stand und das Spielgerät endlich über die Linie drückte - 2:1 (90. +2)! Die Erleichterung war spürbar groß, der Sieg am Ende verdient.

 

Der 3. Sieg in Folge beschert der 1. Mannschaft weiterhin einen Platz in der Spitzengruppe der Bezirksliga 10. Mit jetzt 13 Punkten (14:8 Tore) rangiert das Sundermann-Team auf dem 4. Platz und hat am kommenden Sonntag (24.) auswärts gegen den TuS Kaltehardt die Möglichkeit, den tollen Saisonstart noch zu vergolden.


Kreisliga A2: Erste Niederlage für die "Zweite"

Später Knock-out in Rüdinghausen

Am Samstag hat die 2. Mannschaft ihre erste Niederlage der Saison einstecken müssen: Beim 1:2 (1:1) in Rüdinghausen kassierte die Knobel-Elf einen späten Gegentreffer. Trotzdem bleibt unsere Reserve auf dem 2. Tabellenplatz der Kreisliga A2.

 

"Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen", haderte 45-Trainer Dennis Knobel nach dem Spiel mit dem ärgerlichen Endresultat. Seine Schützlinge waren durch ein Strafstoßtor von Pascal Kaczmarek nicht unverdient in Führung gegangen (24.) - lange andauern sollte diese jedoch nicht. Schon zwei Minuten später kam TuRa zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang verflachte das Spiel; eine Punkteteilung schien demzufolge die logische Konsequenz. Doch der Gastgeber demonstrierte letztlich einen größeren Willen und erzwang das 2:1 (85.). Knobels Schützlinge steckten danach nicht auf und hatten das 2:2 in der Nachspielzeit tatsächlich noch auf dem Fuß - der Schuss von Marcus Klosek strich aber knapp am Pfosten vorbei.

 

Trotz der ersten Saison-Niederlage bleibt unsere Reserve auf dem 2. Tabellenplatz der Kreisliga A2 (12 Pkt.). Da der bisherige Spitzenreiter, VfB Annen, überraschend deutlich verlor (2:6 gegen Wiemelhausen II), rückte Rüdinghausen auf den Spitzenplatz vor. Nun harren gar vier Teams mit 12 Punkten ganz oben in der Tabelle aus.


Bezirksliga 10: "Erste" setzt Ausrufezeichen

Eiskalte Offensive erlegt den Favoriten

Torschützen unter sich (links): Neuber und Berg.
Torschützen unter sich (links): Neuber und Berg.

Die 1. Mannschaft schreibt weiterhin positive Schlagzeilen. Beim überraschend deutlichen 3:0 (1:0)-Erfolg in Welper dominierten unsere Rot-Weißen das Geschehen und ließen den favorisierten Gastgebern kaum eine Chance. Kapitän Dennis Berg netzte nach langer Zeit endlich wieder ein.

 

Von Beginn an präsentierten sich die 45er hellwach und kochten die SGW vor allem in den harten Zweikämpfen ab; hier agierte die Defensivreihe um den starken Patrick Feistner äußerst wirksam. Nach vorne setzte die "Erste" wiederum regelmäßige Nadelstiche, sodass ein gesundes spielerisches Gleichgewicht entstand - Welper, vor diesem Spiel eindeutig als der Favorit auserkoren, tat sich schwer, den rot-weißen Passfluss zu stoppen und machte generell im gesamtheitlichen Verteidigen keine gute Figur. So kam es nicht überraschend - und schon gar nicht unverdient -, als Nick Neuber eine flache Hereingabe des umtriebigen Steven Murru am langen Pfosten zur 1:0-Führung verwerten konnte (33.). Der Gastgeber blieb mit seiner technisch versierten Offensive allerdings keineswegs ungefährlich: 45-Schlussmann Fabian Jusczak musste zwei-, dreimal in brenzligen Situationen entschärfen -  will man auswärts bei einer Top-Mannschaft bestehen, gehört auch das dazu.

 

Ließ der gute erste Durchgang bereits aufhorchen, glänzte die an diesem Tag von "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel gecoachte Weitmar-Truppe (Axel Sundermann war beruflich verhindert) auch in der zweiten Halbzeit. Der Jubel der zahlreich nach Hattingen gepilgerten Rot-Weiß-Fans war groß, als Kapitän Dennis Berg seine Tor-Flaute beendete und zum 2:0 einschob (52.) - die Löcher in Welpers Defensive wurden größer und größer; zu allem Überfluss schwächte sich die von Ex-45-Trainer Thorsten Kastner betreute, nun unfairer handelnde Elf in der Folge noch selbst. So hatte der Schiedsrichter nach einer rüden Grätsche an Steven Murru keine andere Wahl und zückte die Rote Karte. Die Überzahl nutzte die "Erste" eiskalt aus: Max Verres erhöhte mit seinem schwächeren rechten Fuß auf 3:0 (79.) und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. Welper scheiterte danach zweimal unglücklich am Aluminium, kam jedoch hauptsächlich über Standards dem Tor von Goalie Jusczak näher. Schließlich blieb es beim - auch in der Höhe verdienten - 3:0 aus 45-Sicht. Eine grandiose Leistung!

 

Mit dem zweiten, nicht unbedingt voraussehbaren Auswärtssieg in Folge klettert unsere "Erste" auf den 4. Tabellenplatz (10 Pkt., 12:7 Tore) und kann am nächsten Sonntag (17.) daheim gegen den FC Altenbochum seine Erfolgsserie weiter ausbauen.


Bezirksliga 10

Zäher Derby-Sieg beim Schlusslicht

Der 1:0-Torschütze: Mittelfeldmann Paul Vitt.
Der 1:0-Torschütze: Mittelfeldmann Paul Vitt.

Die 1. Mannschaft hat ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison errungen: Beim 1:0 (0:0) in Neuruhrort tat sich die 45-Elf lange schwer und zeigte die bislang schwächste Leistung. Paul Vitt trifft mithilfe des Torwarts.

 

Bereits nach wenigen Sekunden hätten die Rot-Weißen ins Hintertreffen geraten können: Der bis dato punkt- wie torlose FCN schnappte sich den Ball und stand plötzlich vor Goalie Jusczak - doch das Spielgerät fand glücklicherweise nicht den Weg ins Tor. Die schläfrigen Anfangssekunden schienen hier bereits die Richtung vorzugeben: Die "Erste" war in der ersten Halbzeit nie so recht bei der Sache, leistete sich in der Defensive zu viele Unachtsamkeiten und schloss im eigenen Spiel mit dem Ball oftmals zu unkonzentriert ihre Angriffe ab. Ein gutes Beispiel bot demnach die Torchance von Pascal Körber, der, mustergültig von Kapitän Dennis Berg bedient, freistehend am Neuruhrorter Gehäuse vorbeischoss.

 

Nicht besser sah das 45-Spiel im zweiten Durchgang aus: Während der FCN immer wieder zu Einschuss-Möglichkeiten kam, zeigten die Rot-Weißen vor dem Gästetor Nerven - Konter-Situationen in Überzahl verliefen zumeist im Sande; die letzte Gier fehlte. Erst ein Standard - ein Freistoß - von Paul Vitt sollte unsere Schützlinge auf die Siegerstraße bringen. Dabei bekam Schütze Vitt Unterstützung vom Gäste-Schlussmann, dem der Ball überraschend durch die Lappen ging (57.); symptomatisch für das zähe Spiel. Im weiteren Verlauf verpasste es die "Erste", den Sack verdientermaßen zuzumachen und drosch den Ball in besten Positionen über oder neben das Tor - das ging schon besser! Da allerdings auch der FCN keine richtige Gefahr auszustrahlen vermochte, blieb es beim 1:0 aus Weitmar-Sicht.

 

Mit jetzt 7 Punkten aus 4 Spielen kann das Sundermann-Team von einem gelungenen Auftakt in die neue Bezirksliga-Saison sprechen. Am nächsten Sonntag (10.09.) wartet mit der SG Welper eine weitere Auswärts-Aufgabe auf unsere Rot-Weißen, die sich nach dem ersten Auswärtssieg auf dem 7. Tabellenrang eingefunden haben.  


Nachklapp: 4:5 gegen Wanne

Bittere Niederlage für die Sundermann-Elf

Flog später per Ampelkarte vom Platz: Yaser Omidvand (Mitte, Foto: FuPa).
Flog später per Ampelkarte vom Platz: Yaser Omidvand (Mitte, Foto: FuPa).

In einem mitreißenden, hochklassigen Bezirksliga-Spiel unterlag unsere "Erste" dem SV Wanne 11 denkbar knapp mit 4:5 (2:2). Dabei hatte das Team von Trainer Axel Sundermann in der Offensive wieder einmal eine fabelhafte Vorstellung gezeigt, in der Abwehr jedoch zu viel zugelassen. Steven Murru glänzte per Freistoß-Kunst.

 

Mehr als 200 Zuschauer fanden den Weg zur Hasenkampstraße und waren am Ende sicherlich froh über diese Entscheidung: Was sich am Sonntag auf unserer heimischen Platzanlage abspielte, war purer, leidenschaftlicher Fußball - die junge erste 45-Garde konnte die rot-weiße Fangemeinde überzeugen und hatte schlichtweg Pech, am Ende mit leeren Händen dazustehen. Bestmöglich hatte das Spitzenspiel aus Weitmar-Sicht begonnen: Schon nach 6 Minuten brachte Steven Murru einen Freistoß gefühlvoll im Gästetor unter. Lange sollte diese nicht unverdiente Führung allerdings nicht währen, schlugen die Gäste doch kurz darauf per Foulelfmeter zurück (Schlussmann Juszczak hatte einen groben Fehler seiner Vorderleute ausbügeln müssen) - 1:1 (13.). Die Schlagzahl blieb danach unverändert hoch; sowohl die Sundermann-Elf als auch der Spitzenreiter aus Wanne bekämpften sich mit offenem Visier, schenkten sich nichts. Eine berechtigte Rote Karte gegen die Gäste - Kapitän Dennis Berg war auf dem Weg zum Tor gefoult worden - belegte das harte Duellieren. Die "Erste" setzte in der Folge zunächst ein weiteres Ausrufezeichen: Nick Neuber tankte sich zum 2:1 durch (24.). Und nur wenige Minuten später hätte Berg auf 3:1 erhöhen können, doch vergab frei vor der Bude. So kam es, wie es im Fußball öfters kommt - Wanne glich noch vor dem Pausentee aus (37.).

 

Die zweite Halbzeit begann für die "Erste" abermals nach Maß: Steven Murru trat zum Freistoß an und löffelte den Ball aus halbrechter Position gegen den Innenpfosten und ins Tor - 3:2 (49.)! Das Waldschlößchen geriet in Ekstase, der "Dreier" gegen den Spitzenreiter schien mehr als möglich. Doch Wanne ließ sich trotz Unterzahl nicht abschütteln und erlangte nach einer berechtigten wie unnötigen Gelb-Roten Karte gegen 45-Verteidiger Omidvand schnell Oberwasser. Das 3:3 (58.) lag in der Luft, und als der Sportverein dann tatsächlich die Partie drehte (78.), wirkte die müde Sundermann-Elf geschlagen. Dass es dann jedoch nicht so war, passte zu diesem atemberaubenden Spiel: Eric Scharpenberg drosch den Ball nach Flanke in den Gäste-Kasten - Ausgleich, 4:4 (83.)! Jetzt brachen auf den Zuschauerrängen tatsächlich alle Dämme. Das bessere Ende hatten trotz allem die Herner auf ihrer Seite, die nach einer zweiten Ampelkarte gegen die tapfer kämpfenden Rot-Weißen (Scharpenberg musste, fraglos zweifelhaft, früher duschen) das endgültig letzte Ausrufezeichen setzten und die Lücken in der 45-Abwehr gnadenlos ausnutzten: 4:5 (90.). Aus. Abpfiff. Ein Punkt wäre verdient gewesen.  

 

Auch wenn die erste Saisonniederlage zu Buche stand, hinterließ die "Erste" einen bleibenden Eindruck. Spielt das Team von Trainer Axel Sundermann mit derselben Leidenschaft weiter, kann es dann am nächsten Sonntag (03.09.) beim FC Neuruhrort garantiert wieder jubeln.   


Ein Auftakt nach Maß für die "Erste"

Unsere 1. Mannschaft ist perfekt in die neue Bezirksliga 10-Saison gestartet: Am heimischen Waldschlößchen gelang der Sundermann-Elf zum Auftakt ein hart erkämpftes 2:0 (0:0) gegen Hedefspor Hattingen. Paul Vitt und Rückkehrer Steven Murru lösten mit ihren Treffern den Knoten.

 

Präsentierten sich die Rot-Weißen in der durchwachsenen Vorbereitungsphase auf die neue Spielzeit in der Defensive des Öfteren nicht sattelfest, überzeugten sie gegen Hedefspor mit einer durchweg geschlossenen Mannschaftsleistung. So taten sich die Gäste schwer, die 45-Verteidigung im ersten Durchgang zu knacken, während das Sundermann-Team selbst durchaus gefährliche Aktionen rund um das 'Hedef'-Tor verbuchen konnte. Ein durchgängig spielerisches Übergewicht legte allerdings keine der beiden Mannschaften auf den Kunstrasen; das 0:0 zum Pausentee war daher folgerichtig.

 

Im zweiten Abschnitt nahm das Spiel an Fahrt auf. Die Rot-Weißen drückten nun auf den Führungstreffer, doch verpassten zumeist die richtigen Pässe in der gegnerischen Hälfte. Konditionell hinterließ das intensive erste Duell der jungen Spielzeit durchaus Spuren; vereinzelte Fehlpässe schlichen sich auch bei der Sundermann-Elf ein - genutzt hätten dies beinahe die Gäste, doch unser Schlussmann Sören Rittmeier, der aufgrund der Ausfälle der etatmäßigen Goalies ins 45-Gehäuse gerückt war, zeigte sich hellwach und verhinderte einen Rückstand. Auf der anderen Seite erkämpfte sich die "Erste" folglich ihr nicht unverdientes Spielglück: ein berechtigter und vom umtriebigen Paul Vitt verwandelter Handelfmeter löste den Knoten - 1:0 (74.). Und nur wenige Minuten später sorgte Steven Murru sehenswert mit dem 2:0 (82.) für die Entscheidung.

 

Der Auftakt für die erste 45-Garde in die neue Saison 2017/18 ist geglückt. Am nächsten Sonntag (20.) reisen die Rot-Weißen zum TuS Hattingen und wollen die nächsten Punkte anvisieren.


Nächste Testspielpleite für die "Erste"

Die "Zweite" traf gegen Grumme dreimal ins Netz. (Foto: FuPa)
Die "Zweite" traf gegen Grumme dreimal ins Netz. (Foto: FuPa)

Während unsere 2. Mannschaft ihren Testkick gegen Eintracht Grumme mit 3:1 erfolgreich gestalten konnte, unterlag die "Erste" abermals einem unterklassigen Gegner. Gegen den A-Ligisten Sportfreunde Wanne präsentierte sich das Sundermann-Team vor allem im zweiten Spielabschnitt als äußerst anfällig.

 

Führten die Rot-Weißen durch ein Tor von Dennis Berg (25.) zum Pausentee noch mit 1:0, brachen sie im zweiten Durchgang dann ein. So zeigten sich die 45er im Defensivverhalten nicht sattelfest und kassierten drei vermeidbare Gegentreffer. Neuber besorgte noch eine Ergebniskosmetik (84.) und schließlich den 2:3-Endstand.


Vorbereitungspläne Senioren

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Axel Sundermann verlängert

Bleibt dem Verein erhalten: Das Trainergespann der "Ersten".
Bleibt dem Verein erhalten: Das Trainergespann der "Ersten".

Nach dem Sieg über Schwarz-Weiß Eppendorf bestätigte unser Trainer Axel Sundermann das, was spätestens seit der Mitgliederversammlung am letzten Freitag offiziell bekannt war: Er und sein Team um "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel werden auch in der kommenden Saison 2017/18 die Geschicke unserer 1. Mannschaft leiten.

 

"Uns steht mit Sicherheit ein großer Umbruch bevor, aber ich bin guter Dinge, dass wir auch im kommenden Jahr diese Mannschaft weiterentwickeln können", so der 45-Coach. Auch die sportliche Leitung sieht die Verlängerung als klares Signal: "Ich bin froh, dass wir mit Axel, Frank und Michael den eingeschlagenen Weg weitergehen können - konstant wollen wir nämlich auf unseren eigenen Unterbau der U19 setzen ", so Jörg Berg. "Diese Verlängerung war immer unser Ziel. Jetzt halten wir zusammen mit Axel Sundermann und auch Dennis Knobel, der die 2. Mannschaft zusammen mit Marcus Hasecke trainieren wird, Augen und Ohren offen, um die Mannschaft für die neue Saison noch zu verstärken."