Kreisliga A2: Reserve vor Saisonfinale

Knobel will einen ordentlichen Abschluss

Reserve-Trainer Dennis Knobel.
Reserve-Trainer Dennis Knobel.

In den letzten Spielen ist der 2. Mannschaft ein wenig die Luft ausgegangen. Lange Zeit schnupperte das Knobel-Team an der Tabellenspitze, fiel jedoch nach der vorentscheidenden 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter TuS Stockum im April mehr und mehr zurück. Derzeit belegen die Rot-Weißen den 6. Platz.

 

Trotz einer derzeit schwierigen personellen Lage erwartet Knobel in den letzten beiden Duellen gegen Bommern (am kommenden Pfingstmontag) und Querenburg eine Leistungssteigerung seiner Jungs. „Immerhin wollen wir die bisher gute Saison auch gut beschließen und in der Tabelle nicht noch weiter abrutschen“, sagt unser 45-Trainer, der sogar selbst wieder die Fußballschuhe schnürt. Mit zwei Siegen zum Saisonfinale könnte sich die „Zweite“ noch an die Top 5 der Liga heranpirschen.     


Für die kommende Spielzeit 2018/19 sucht unsere Reserve noch Verstärkung! Spieler unter 23 Jahren, die Lust auf eine neue Herausforderung in einem entwicklungsfähigen Team haben, können sich gerne in einem Probetraining empfehlen. Für weitere Informationen steht Trainer Dennis Knobel bereit. Seine Handynummer lautet: 0173/3202025.


Unentschieden in Herbede

Frühes Verres-Tor bringt keine Sicherheit

Herbede war der erwartet unangenehme Gegner. (Foto: FuPa)
Herbede war der erwartet unangenehme Gegner. (Foto: FuPa)

Beim 1:1 (1:0) gegen den SV Herbede tat sich die 1. Mannschaft trotz einer frühen Führung über weite Strecken schwer und konnte mit einem Punkt am Ende gut leben.

 

Die Schützlinge von Axel Sundermann erwischten in Herbede den besseren Start. Einen schönen Diagonalball von Lucca Scheuren legte Sascha Leiendecker gekonnt in die Mitte ab, wo Linksfuß Max Verres zur frühen Führung einschob (2.). Die forsche Herangehensweise der Anfangsminuten konnten unsere Rot-Weißen im Laufe des ersten Durchgangs allerdings nicht fortsetzen; Herbede übernahm das Zepter. Dennoch behaupteten unsere Jungs ihren knappen Vorsprung bis zur Pause. Im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber weiterhin spielbestimmend – ein berechtigter Elfmeter führte schließlich zum verdienten Ausgleich (65.). Die Sundermann-Elf fand in der Offensive kaum noch statt und schaffte es nicht, noch einmal zuzulegen. So blieb es beim 1:1. „Mit dem Punkt können wir sicher besser leben als Herbede“, fasste Kapitän Dennis Berg die maue Vorstellung der Rot-Weißen zusammen.

 

Wieder steigern will sich die "Erste" am Donnerstag (10.): Im Spiel um Platz 3 des Moritz Fiege Fußball-Cups treffen die 45er auf Liga-Kontrahent DJK Wattenscheid. Anstoß ist auf der Platzanlage des TuS Harpen (Steffenhorst 1) bereits um 12.30 Uhr. Trotz dieses durchaus undankbaren Spiels peilt die Sundermann-Truppe den dritten Sieg gegen Wattenscheid in der laufenden Saison an – bereits in der Liga triumphierten unsere Jungs mit 2:1 und 3:2.


Erfolgreicher Sonntag: Zweimal 4:2

Erneute Murru-Show gegen Phönix

Traf dreimal ins Gäste-Gehäuse: Steven Murru. (Foto: Wiethege)
Traf dreimal ins Gäste-Gehäuse: Steven Murru. (Foto: Wiethege)

Unsere beiden Seniorenteams konnten am Sonntag jubeln: Nachdem die „Zweite“ gegen Weitmar 09 durch ein ungefährdetes 4:2 (3:1) als Derbysieger vom Platz gegangen war, ergatterte auch die „Erste“ gegen Phönix Bochum drei Punkte, tat sich jedoch schwerer. Steven Murru glänzte beim 4:2 (1:2) mit drei Treffern.

 

Die 45-Reserve von Trainer Dennis Knobel hatte im Lokalderby gegen die 09er keine Probleme und belohnte sich bereits im ersten Durchgang mit drei Toren. Zwar egalisierten die Gäste die rot-weiße Führung durch Dennis Wundrock (22.) nur wenige Augenblicke später (23.), doch Justin Decker (38.) und Stefan Stojcevic (41.) erhöhten noch vor der Pause verdientermaßen auf 3:1. Auch nach dem Seitenwechsel war die Knobel-Elf die bessere und aktivere Mannschaft. Stürmer Yannis Schmidt machte mit dem 4:1 (55.) alles klar. Für einen eher unnötigen Höhepunkt sorgte Gerrit Kliemchen, der mit Gelb-Rot frühzeitig zum Duschen geschickt wurde. Der Derbysieg für die Rot-Weißen geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr – auch nicht durch den zweiten Gegentreffer (80.). Letztlich konnte die „Zweite“ über einen 4:2-Sieg jubeln.

 

Spiel gedreht - Torjäger Murru schnürt Dreierpack

 

Deutlich mehr Schwierigkeiten hatte die 1. Mannschaft mit Phönix Bochum, bedingt durch eine schläfrige, fehlerhafte Anfangsphase. So lagen Sundermanns Schützlinge nach einem Doppelschlag der bissig auftretenden Gäste (6./7.) früh mit 0:2 in Rückstand und mussten sich erst einmal schütteln. Glücklicherweise hatte nur drei Minuten später Torjäger Steven Murru mit seiner linken Klebe die richtige Antwort parat: 1:2! In der Folge waren die Rot-Weißen spielbestimmend, konnten bis zum Pausentee aber nicht mehr nachlegen. Im zweiten Durchgang erhöhte die "Erste" dann die Schlagzahl – und wurde für ihre Leistungssteigerung belohnt: Erneut stand dabei Angriffsmotor Murru im Mittelpunkt, der erst zum verdienten Ausgleich traf (58.) und dann das umjubelte 3:2 besorgte (70.). Seine Saisontreffer 21 und 22! Kapitän Dennis Berg machte den Sack zu, indem er dem Gäste-Torwart im 1-gegen-1 keine Chance ließ. 4:2! Der Endstand.

 

Unsere Seniorenteams bleiben auf Kurs. Während die 1. Mannschaft dank des Sieges vom 4. auf den 3. Rang in der Bezirksliga 10-Tabelle vorrückt (55 Pkt.), festigt die 2. Mannschaft mit dem Derbysieg Platz 4 in der Kreisliga A2 (49 Pkt.). Am kommenden Sonntag (06.) wollen unsere Jungs die Platzierungen natürlich behaupten: Die "Erste" tritt beim SV Herbede an, die "Zweite" bei Amacspor Dahlhausen.


Zahlen und Fakten


DREIERPACK: Wie schon im erfolgreichen Hinspiel (3:1) erlegte Steven Murru Gegner Phönix mit drei Toren fast im Alleingang und sorgte auf den Rängen für großen Jubel. Vom bekannten "Tisch 1" schallten "Murru! Murru!"-Sprechchöre auf den Kunstrasen herunter.


Moritz Fiege Fußball-Cup: Halbfinale

Aus der Traum! "Erste" verpasst Finaleinzug

Max Verres (l.) hatte im Mittelfeld viel zu tun. (Foto: FuPa)
Max Verres (l.) hatte im Mittelfeld viel zu tun. (Foto: FuPa)

In einem denkwürdigen Spiel hat die 1. Mannschaft den Einzug ins Kreispokal-Finale knapp verpasst. Gegen den TuS Harpen verschlief die Elf von Trainer Axel Sundermann die erste Halbzeit, zeigte danach allerdings großen Kampfgeist. Nach einem gerechten 1:1 (0:1) nach regulärer Spielzeit musste das Elfmeterschießen entscheiden.

 

Alles war bereitet für einen großen Abend: der Abendhimmel blau, die Platzanlage voll, Trommelgeräusche schwirrten durch die frühsommerliche Luft. Als das Kreispokal-Halbfinale zwischen unserer „Ersten“ und dem TuS Harpen schließlich angepfiffen wurde, zeigte sich schnell, dass die Partie diesem Rahmen vollkommen gerecht wurde. Beide Mannschaften schenkten sich von Beginn an nichts – die Gäste aus Harpen präsentierten sich dabei bissiger als unsere Jungs, die sowohl defensiv wie offensiv eine anfänglich nervöse Vorstellung ablieferten. Der frühe Gegentreffer – Harpen-Spielmacher Jasinski zirkelte einen Freistoß aus 18 Metern an der Mauer vorbei ins rechte untere Eck (6.) – verunsicherte Sundermanns Schützlinge zusätzlich. Danach hätten die Gäste den Vorsprung ausbauen können, vergaben aber kläglich vor 45-Schlussmann Witt. Auf der anderen Seite konnten sich die Rot-Weißen vor dem TuS-Gehäuse nicht entscheidend durchsetzen, um vor der Pause auszugleichen. Für einen negativen Höhepunkt sorgte dann noch Außenverteidiger Patrick Wozniak, der nach einem Zweikampf seinem Gegenspieler die Beine wegzog; Schiedsrichter Thüner zückte dafür richtigerweise die Rote Karte (38.).

 

Berg trifft – Ekstase auf den Rängen

 

Mit einem Spieler weniger schien die ohnehin schwere Aufgabe für das Sundermann-Team nun fast unlösbar. Doch unsere Jungs gaben sich nicht auf, angepeitscht vom lautstarken Weitmarer Anhang. Mit der Einwechslung von Torjäger Steven Murru, der in den letzten Spielen verletzungsbedingt hatte pausieren müssen, wurde auch das Offensivspiel endlich belebt. Der Gäste-Torwart bekam in der Folge keine ruhige Minute mehr – dank einer vorbildlichen, kaum mehr für möglich gehaltenen Energieleistung erspielten sich die 45er Chance um Chance, scheiterten aber am Pfosten oder an den sich in die Schüsse schmeißenden Harpener Beinen. So verstrichen wertvolle Minuten; Harpen kam über das reine Verteidigen nicht mehr hinaus und wollte nur noch vom Schlusspfiff erlöst werden. Dann liefen die letzten Sekunden: Freistoß Murru. Der Ball segelt an die Kante des 16-Meter-Raums. Goalie Witt, den nichts mehr in seinem Kasten hält, verlängert per Kopf. Kapitän Dennis Berg reagiert am schnellsten und schiebt das Leder am herausstürzenden TuS-Keeper vorbei ins Tor (90. +2). Ausgleich! Wahnsinn! Die 45-Menge tobt. Abpfiff.    

 

Siebrecht und Neuber scheitern vom Punkt

 

Das Elfmeterschießen musste entscheiden. Leider hatten die Rot-Weißen hier das Nachsehen. Während Harpen viermal souverän verwandelte, scheiterte unsere Truppe zweimal: Murru und Omidvand trafen, Siebrecht und Neuber vergaben – die kräftezehrende zweite Halbzeit hatte deutlich Spuren hinterlassen. Der Sieg für Harpen (5:3 n.E.) war damit besiegelt und auch nicht völlig unverdient. Glückwunsch in den Bochumer Norden! Grämen müssen sich unsere Jungs bei Weitem nicht; sie haben in Unterzahl tapfer gekämpft und für einen weiteren unvergesslichen Abend an der Hasenkampstraße gesorgt.

 

Gegen DJK Wattenscheid, das im Halbfinale mit 1:4 gegen Concordia Wiemelhausen verloren hatte, spielt die "Erste" nun am Endspieltag (10.05.) auf der Platzanlage des TuS Harpen um den undankbaren 3. Platz.


Erste Niederlage seit November 2017

Wichtiger Dämpfer vor dem Spiel des Jahres

Unsere Jungs wollen ins Pokalfinale. (Foto: Wiethege)
Unsere Jungs wollen ins Pokalfinale. (Foto: Wiethege)

Irgendwann musste auch das einmal wieder passieren – mit 1:3 (0:1) unterlag unsere 1. Mannschaft daheim gegen DJK Adler Riemke und steckte damit die erste Niederlage seit November vergangenen Jahres ein. Viel Zeit zum Grübeln oder Jammern bleibt indes nicht.

 

Schon am Dienstag geht es für das Sundermann-Team auf heimischem Geläuf weiter – und nicht irgendwie. Aus dem Bochumer Norden reist Liga-Kontrahent TuS Harpen zum lange schon ersehnten Kreispokal-Halbfinale an die Hasenkampstraße (Anstoß: 19.30 Uhr). Der Tabellen-9., der am Wochenende spielfrei hatte, stellte für unsere „Erste“ im Liga-Hinspiel eine durchaus unangenehme Hürde dar; knapp mit 1:0 (Tor: Scharpenberg) hatten sich die Rot-Weißen damals durchsetzen können. Trainer Axel Sundermann rechnet mit einem ähnlich harten, zweikampfintensiven Pokalkampf, trotz allem betont er: „Wir wollen ins Finale!“

 

Auf eine eindrucksvolle, in Rot und Weiß gekleidete und lautstarke Zuschauerwand können unsere Jungs wie immer vertrauen. In spielerischer Hinsicht müssen Sundermanns Schützlinge allerdings selbst für den am Waldschlößchen gewohnt heißen Tanz sorgen – und sich damit deutlich steigern im Vergleich zum schwachen Spiel gegen Riemke. Die bissigen Adler hatten es der „Ersten“ von Beginn an nicht einfach gemacht und waren (nach einem Abwehrfehler) verdient in Führung gegangen (11.). Erst im zweiten Durchgang weckte Max Verres mit einem Fernschuss-Treffer die Rot-Weißen endlich auf (55.), die in der Folge zielstrebiger nach vorne spielten. Während wir aber sehr gute Torchancen vergaben, präsentierte sich das im Laufe des Spiels immer tiefer stehende Riemke eiskalt und netzte kurz vor Schluss zweimal ein (85. / 90. +2). Eine durchaus gerechte Niederlage, ein Dämpfer, der wohl zum richtigen Zeitpunkt kam, um die 45-Sinne vor dem Spiel des Jahres entscheidend zu schärfen.


Verdientes Unentschieden in Linden

1:1 - Mehr Krampf als Glanz im Derby

Tat sich in Linden schwer: Unsere 1. Mannschaft. (Foto: Wiethege)
Tat sich in Linden schwer: Unsere 1. Mannschaft. (Foto: Wiethege)

Die beeindruckende Serie hält: Nach dem 1:1 (1:1) beim CSV Linden bleibt die "Erste" auch im 14. Meisterschaftsspiel in Folge ungeschlagen. Die Vorstellung unserer Rot-Weißen auf dem sonnigen Lindener Rasen ließ jedoch zu wünschen übrig.

 

Von Beginn an demonstrierte der Gastgeber eine bissige Gangart und zwang das Sundermann-Team in intensive Zweikämpfe. Die 45-Deckung fand dabei nicht immer das richtige Timing und überließ den umtriebigen CSV-Stürmern zu viele Räume – Keeper Malik Witt wurde regelmäßig ordentlich geprüft und entschärfte zweimal in größter Not. Auf der anderen Seite tastete sich Sascha Leiendecker ans gegnerische Tor heran, hatte im Abschluss aber kein Glück. Erst Dennis Berg zielte (per Kopf) genauer und bescherte seiner Mannschaft die durchaus schmeichelhafte 1:0-Führung (31.). Linden agierte in der Folge unbeirrt zielstrebig, drängte mit schnellen Angriffen nach vorne – das 1:1 (41.) war die logische Konsequenz.

 

Nicht zwingend genug - Kaum Torgefahr

 

Bedeutend steigern konnte sich die "Erste" im zweiten Durchgang nicht. Spielte sich die Sundermann-Elf einmal näher in Richtung CSV-Gehäuse, fehlte der letzte saubere Pass. Auch Linden tat sich immer schwerer, sodass sich das Derby dem frühsommerlichen Wetter anzupassen und zu einem lauen Kick abzuflachen schien. Zwar kamen unsere Jungs hin und wieder zu einigen vielversprechenden Standardsituationen, doch ein entscheidender Abschluss war nicht mehr zu verbuchen. Es blieb bei einem gerechten 1:1-Unentschieden.

 

Auf die „Erste“ warten nun zwei wichtige wie intensive Heimspiele. Zuerst geht es am kommenden Sonntag (15.) gegen DJK Adler Riemke um Meisterschaftspunkte, dann steigt das bisherige Spiel des Jahres: Am Dienstag (17.) empfangen die Rot-Weißen Liga-Kontrahent TuS Harpen zum Kreispokal-Halbfinale.        


1. Mannschaft schließt wieder zur Spitze auf

Straßenbahn-Derby: Kurze Reise für die 45er

Erfolgreiche Trainer unter sich: Michael Gabriel (l.) und Axel Sundermann.
Erfolgreiche Trainer unter sich: Michael Gabriel (l.) und Axel Sundermann.

Wie geschnitten Brot läuft es derzeit für unsere „Erste“: Nach dem phänomenalen 3:2-Erfolg bei DJK Wattenscheid konnte das Sundermann-Team am Ostermontag auch den TuS Heven besiegen. Der 2:1 (0:0)-Sieg war allerdings ein hart erkämpfter. Nun treffen die Rot-Weißen auf den Stadtteil-Nachbarn CSV Linden.

 

Nach der Eiersuche hatten unsere Jungs am vergangenen Montag ein dickes Brett zu bohren – Heven war der erwartet unangenehme, zweikampfstarke Gegner, der es der 45-Elf nicht einfach machte. Der Treffer zur 1:0-Führung (54.) für die Wittener Gäste fiel demzufolge nicht völlig überraschend. Sundermanns Schützlinge ließen sich von dem Rückstand – wie schon zuletzt in Wattenscheid – nicht beeindrucken, spielten nun druckvoller und schlugen prompt zurück: Yaser Omidvand köpfte präzise zum Ausgleich ein (58.). Kapitän Dennis Berg vollstreckte dann wenige Minuten vor dem Ende verdient auf 2:1 (85.) und machte den zweiten „Dreier“ in Folge perfekt.

 

Derby in Linden

 

In der Erfolgsspur bleiben wollen die Rot-Weißen auch an diesem Wochenende. Weit reisen müssen unsere Jungs vom Waldschlößchen am Sonntag nicht – das Straßenbahn-Derby beim CSV Linden steht an. Dort werden sich zwei Teams mit unterschiedlichen Vorzeichen gegenüberstehen: Während das Sundermann-Team (4.) seit November nicht mehr verloren und sogar wieder Tabellenrang zwei ins Visier genommen hat (drei Punkte Rückstand), kämpfen die Gastgeber (15.) um Trainer Thorsten Berger und Ex-45er Sören Liedtke gegen den Bezirksliga-Abstieg. Trotz des tabellarischen Unterschieds dürfte abermals eine hohe Hürde auf uns zukommen.

 

Knobel-Team will wieder in die Spur kommen

 

Vor dem Spiel der „Ersten“ ist bereits unsere Reserve in Linden am Ball. Das Team von Trainer Dennis Knobel trifft um 13 Uhr auf die abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz liegende CSV-Zweitvertretung. Nach der 2:5-Niederlage zuletzt bei Langendreer 04 erwartet der 45-Coach eine klare Leistungssteigerung seiner Jungs und warnt vor dem vermeintlich leichten Gegner: „CSV hat zu Hause auch schon mehrere Top-Teams geärgert. Wir müssen hellwach ins Spiel gehen.“


Nachklapp: Sundermann-Team bezwingt DJK

Zu Hause gegen Heven nachlegen

Unsere 45er jubelten in Wattenscheid. (Foto: Wiethege)
Unsere 45er jubelten in Wattenscheid. (Foto: Wiethege)

Am vergangenen Gründonnerstag war der Jubel im 45-Lager groß. Mit 3:2 (2:1) besiegten die Rot-Weißen den Bezirksliga 10-Spitzenreiter DJK Wattenscheid, der seit über zwei Jahren daheim nicht mehr verloren hatte. Nun will das Sundermann-Team gegen den TuS Heven am Ostermontag nachlegen.

 

Ein intensives Spiel auf Augenhöhe konnten die zahlreich mitgereisten Anhänger unserer Mannschaft am Stadtgarten in Wattenscheid verfolgen. Unbeeindruckt von einem frühen Rückstand (4., Elfmeter), präsentierte sich die Sundermann-Elf in gefestigter Form und glich durch Steven Murrus Fernschuss nur zwei Minuten später aus. Der Gastgeber, seit über zwei Jahren eine unbesiegte Macht auf heimischem Geläuf, hatte zwar mehr Ballbesitz, fand jedoch kaum einmal Lücken in der starken 45-Deckung. Die rot-weiße Offensive wiederum setzte zielgerichtete Konter – und war erfolgreich: Kurz vor der Pause erhöhte unser Kapitän Dennis Berg auf 2:1 (45.). Im zweiten Spielabschnitt war das Sundermann-Team am Drücker, behauptete sich in den entscheidenden Zweikämpfen und hatte die größeren Tormöglichkeiten. Schließlich war es erneut Steven Murru, der aus der Ferne den Ball – sicherlich nicht unhaltbar – ins Netz drosch: 3:1 (85.)! Die Entscheidung. Lediglich auf 3:2 konnte die DJK noch verkürzen (90. +3). Nach dem ersehnten Abpfiff erschallte der rot-weiße Jubel – auf dem Platz wie auf der Tribüne.

 

Angstgegner Heven kommt - Murru gesperrt

 

Den tollen Sieg in Wattenscheid kann die „Erste“ nun am Ostermontag am heimischen Waldschlößchen vergolden. Allerdings treten unsere Jungs gegen einen bekannten Angstgegner an – den TuS Heven, der schon immer unangenehm zu bespielen und auch in der Hinserie als Sieger vom Platz gegangen war (1:2). Mit aller Macht wollen Sundermanns Schützlinge dieses Mal die drei Punkte in Weitmar behalten. Steven Murru (Sperre) muss pausieren.

 

Knobel-Elf reist nach Langendreer

 

Eine ähnlich schwere Aufgabe hat die „Zweite“ zu lösen. Beim Tabellennachbarn SV Langendreer 04 (5.) will unsere Reserve (4.) bestenfalls dreifach punkten, um die Spitze der Kreisliga A2 weiter im Visier zu behalten. Gut vorbereitet dafür ist die Knobel-Elf allemal: Unter der Woche gewannen die Rot-Weißen ein Testspiel beim SV Höntrop mit 2:1.


Sundermann-Team spielt wieder 2:2-Remis

Routinier Feistner rettet einen Punkt

Kapitän Dennis Berg hatte mit Kaltehardt eine harte Nuss zu knacken.
Kapitän Dennis Berg hatte mit Kaltehardt eine harte Nuss zu knacken.

Im Heimspiel gegen den TuS Kaltehardt bot unsere 1. Mannschaft lange Zeit keinen guten Fußball, bäumte sich gegen Ende jedoch noch einmal auf. Nach einem 0:2-Pausenrückstand konnte die Sundermann-Elf durch Hammernick und Feistner verdient ausgleichen.

 

Hatte die „Erste“ noch im Hinspiel gegen Kaltehardt keine Probleme und einen tollen Offensivgeist gezeigt (5:1), tat sie sich nun im Rückspiel deutlich schwerer. Bedingt durch den frühen wie ärgerlichen 0:1-Rückstand nach bereits sechs Minuten, fanden unsere 45er keine Sicherheit im eigenen Spiel. Kaltehardt agierte recht bieder, beschränkte sich als gegen den Abstieg kämpfende Auswärtself verständlicherweise aufs Verteidigen – und erhöhte nach Weitmarer Unzulänglichkeiten vor der Pause gar auf 0:2 (40.). So ging es in die Kabinen.

 

Chancen häufen sich - Hammernick trifft

 

Eine Aufholjagd hätte im zweiten Durchgang dann schon früher gestartet werden können, doch 45-Stürmer Leiendecker vergab in aussichtsreicher Position. Unsere Jungs schnürten die Gäste fortan in der eigenen Hälfte ein und drängten auf den Anschluss; Fabio Hammernick brachte den Ball mit einem wuchtigen Schuss schließlich über die Linie (77.). Großen Jubel entfachte dann zehn Minuten später Abwehrrecke Patrick Feistner, der zum mittlerweile hochverdienten 2:2 traf. Danach war die Sundermann-Elf dem Siegtreffer durchaus nahe, doch wäre ein drittes Tor – alleine aufgrund der schwachen ersten Halbzeit – nicht unbedingt gerecht gewesen. So stand letztlich das zweite 2:2-Remis in Folge zu Buche.

 

Die „Erste“ pendelt sich allmählich auf dem 4. Tabellenrang ein (43 Pkt.) und baut mit dem wiederholten Unentschieden ihre Serie ungeschlagener Spiele aus – seit jetzt 11 Partien konnten unsere Rot-Weißen nicht mehr bezwungen werden. Auch nach dem kommenden Donnerstag (29.) soll das so bleiben. Auf das Sundermann-Team wartet auswärts dann allerdings der aktuelle Spitzenreiter DJK Wattenscheid (19.30 Uhr).  


Verdientes Unentschieden gegen Altenbochum

Kuriose Schlussphase mit spätem Gegentor

Seine zwei Treffer reichten nicht zum Sieg: Steven Murru (l.).
Seine zwei Treffer reichten nicht zum Sieg: Steven Murru (l.).

Zwar bleibt die 1. Mannschaft auch im 10. Spiel in Folge ungeschlagen, wird sich über das 2:2 (1:0) beim FC Altenbochum nach zweimaliger Führung jedoch ärgern. Steven Murru brachte die Rot-Weißen mit schönen Treffern auf die vermeintliche Siegerstraße.

 

In der ersten Halbzeit war die von bitterkaltem Wind begleitete Partie am Pappelbusch eine zähe Angelegenheit. Vor allem die „Erste“ ließ jeden Esprit in den eigenen Ballaktionen vermissen und konnte sich kaum einmal entscheidend zum gegnerischen Gehäuse durchkombinieren. Symptomatisch musste eine Standardsituation herhalten, um Gefahr heraufzubeschwören – dafür aber richtig: Torjäger Steven Murru, der seit gut vier Wochen ohne Torerfolg hatte auskommen müssen, zirkelte einen Freistoß aus halblinker Position butterweich in die lange Ecke zum 1:0 (11.). Mehr Sicherheit ins Passspiel bekamen die Rot-Weißen aber auch nach dieser Führung nicht; es stotterte bis zum Pausentee.

 

Wieder trifft Murru – Rot für Pimkin

 

Der zweite Abschnitt sollte ein wenig erwärmen, begann für die Sundermann-Elf allerdings denkbar schlecht. So kam Altenbochum per Kopf zum verdienten Ausgleich (58.). Jetzt entwickelte sich ein dynamischeres Spiel, in dem sich unsere Jungs häufiger in Richtung FC-Tor aufmachten, doch fehlte im Abschluss oftmals die Genauigkeit. Lediglich Steven Murru hatte Zielwasser getrunken und vollendete einen Konter mit dem starken linken Fuß sehenswert – 2:1 (78.)! Danach wurde es hektischer: Erst ließ sich der eingewechselte Stanislav Pimkin zu anscheinend unpassenden, dem Schiedsrichter gewidmeten Worten hinreißen – was die Rote Karte zur Folge hatte (80.) –, dann rempelte Fabio Hammernick zu allem Überfluss und wenige Momente vor dem Abpfiff seinen Gegenspieler im Strafraum ungeschickt um; hatte der Schiedsrichter im Laufe der zweiten Halbzeit immer mehr Unsicherheiten in der Beurteilung der Zweikämpfe gezeigt (und so mehr Unruhe provoziert), bestand hier kein Zweifel: Elfmeter! Zwar musste Altenbochum den schon verwandelten Strafstoß – nachdem etliche Spieler zu früh vorgelaufen waren – richtigerweise wiederholen, doch saß auch der zweite Schuss (90. +3). Der verdiente, für unsere „Erste“ jedoch ärgerliche Ausgleich. Nach dem Schlusspfiff kam es noch zu einigen unschönen Rangeleien, die sich aber glücklicherweise schnell wieder auflösten.

 

Dem Unentschieden gegen Altenbochum kann das Sundermann-Team durchaus Positives abgewinnen, festigt es doch mit jedem Punkterfolg den hervorragenden 4. Platz (42 Pkt.), mit dem vor dieser Spielzeit niemand gerechnet hätte. Die Tabellenspitze scheint vorerst außer Sichtweite. Am nächsten Sonntag (25.) kommt der TuS Kaltehardt an die Hasenkampstraße.


Liga-Alltag nach dem Pokal-Kampf in Höntrop

Sundermann-Team reist nach Altenbochum

Torschütze Stanislav Pimkin.
Torschütze Stanislav Pimkin.

Der Jubel im 45-Lager kannte am Donnerstagabend keine Grenzen mehr, als Stanislav Pimkin mit seinem späten Treffer zum 1:0 das Pokal-Viertelfinalspiel gegen den SV Höntrop entschied. Nun wartet auf die „Erste“ in der Liga die nächste Hürde.

 

Das Pokalspiel in Höntrop war der erwartete Prüfstein für Sundermanns Schützlinge. So präsentierte sich der Gastgeber, derzeit unangefochtener Spitzenreiter der Kreisliga A1, über die gesamte Spieldauer als ein bissiger und hochmotivierter Widersacher – nur gut, dass sich die Abwehrreihe um den wiederholt starken Goalie Malik Witt und Routinier Patrick „Patti“ Feistner mit der gewohnten Aufmerksamkeit und Zweikampfstärke zu helfen wusste. Offensiv boten unsere Jungs immer wieder schön herausgespielte Aktionen, mussten jedoch bis zur 92. Minute auf ein Erfolgserlebnis warten: Dann nämlich flankte Steven Murru punktgenau auf den Kopf des eingewechselten Stanislav Pimkin, der das Leder unhaltbar zum entscheidenden 1:0 ins Eck wuchtete und kurz danach von einer jubelnden Spielertraube verschluckt wurde – das Halbfinale war perfekt! Im April kämpft die "Erste" gegen den Liga-Kontrahenten TuS Harpen um den Einzug ins Pokalfinale.

 

Lange ausruhen können sich die Rot-Weißen auf diesem Erfolg nicht, geht es doch am Sonntag gleich wieder in der Liga weiter: Auswärts muss das seit neun Partien ungeschlagene Sundermann-Team (4., 41 Pkt.) gegen den FC Altenbochum (6., 34 Pkt.) bestehen, der ebenfalls seit über zwei Monaten nicht mehr verloren hat. Nicht mitwirken am Pappelbusch kann definitiv Kapitän Dennis Berg (Zerrung). Die "Zweite" will indes nach dem 3:1-Erfolg zuletzt gegen Rüdinghausen als Tabellendritter die Spitze der Kreisliga A2 weiter unter Druck setzen. Dafür sollte die Truppe von Dennis Knobel beim VfB Annen bestenfalls dreifach punkten. Auf geht's, Männer!


Torloses Unentschieden im Spitzenspiel

Witt hält den Kasten sauber

Zeigte eine hervorragende Leistung: Torwart Malik Witt. (Foto: Wiethege)
Zeigte eine hervorragende Leistung: Torwart Malik Witt. (Foto: Wiethege)

Mit einem bärenstarken Schlussmann Malik Witt hat sich die 1. Mannschaft gegen die SG Welper ein 0:0 erkämpft. Zuvor konnte die Reserve um Trainer Dennis Knobel Kreisliga A2-Spitzenreiter TuRa Rüdinghausen mit 3:1 (0:0) verdient besiegen und den Titelkampf damit noch spannender machen.

 

Treffen zwei Teams mit kompakten Abwehrreihen aufeinander, entwickelt sich ein Fußballspiel selten zu einem Spektakel – so geschehen am Sonntag, als sich die Sundermann-Elf gegen den Tabellennachbarn Welper zu behaupten hatte und keineswegs leichttat. Zu sehr waren unsere Rot-Weißen damit beschäftigt, die ballsicheren Offensivspieler des von Ex-45-Trainer Thorsten Kastner trainierten Gästeteams in Schach zu halten; darunter litten dann selbstverständlich die eigenen spielerischen Bemühungen. Die klareren Chancen konnte sich die zielstrebigere SG erspielen, doch unser Schlussmann Malik Witt war von Beginn an hellwach und parierte die (meist aus der Ferne) auf sein Tor zufliegenden Bälle. Zur Pause blieb es beim 0:0.

 

Leiendecker hat die Chance zur Führung

 

Auch im zweiten Abschnitt fand die „Erste“ kaum verwertbare Lücken in der Welper-Defensive und schaffte es nicht, den Ball in den entscheidenden Zonen länger zu behaupten. Die Gäste hatten mit der aufmerksamen 45-Deckung wiederum nicht weniger Probleme, konnten sich jedoch häufiger zu einem Abschluss durchspielen – die Endstation hieß dann jedes Mal Witt, der in der brenzligsten Situation gerade noch die Hände hochbekam, als das Leder aus zehn Metern stramm unter der Latte einzuschlagen drohte. Auf der anderen Seite setzten jetzt auch die Waldschlößchen-Mannen ein Ausrufezeichen: So hatte der eingewechselte Sascha Leiendecker im gegnerischen 16-Meter-Raum die Führung gewissermaßen auf dem Kopf, doch zielte er aus kurzer Distanz übers Gehäuse. Ein Treffer wäre mitnichten die gerechteste Schlussfolgerung gewesen. Am Ende bewahrten unsere Jungs das torlose Remis und konnten damit vollkommen zufrieden sein.

 

Die 1. Mannschaft geht auch im neunten Spiel in Folge nicht als Verlierer vom Platz und steht unverändert auf dem 4. Rang (41 Pkt.) - mit je 6 Punkten Rückstand auf Welper (3.) und DJK Wattenscheid (2.). Bezirksliga 10-Primus SV Wanne 11 scheint mit 49 Punkten enteilt. Bevor es am nächsten Sonntag (18.) zum FC Altenbochum geht, ist das Sundermann-Team am Donnerstag (15.) im Pokal gefordert: Beim FC Höntrop kämpfen unsere Rot-Weißen um den Einzug ins Halbfinale (19.30 Uhr).


Reserve: Schmidt trifft doppelt


Dreifach gepunktet hat die Reserve : Durch den 3:1-Erfolg gegen Tabellenführer TuRa Rüdinghausen schiebt sich die „Zweite“ in der Tabelle auf den 3. Platz vor (40 Pkt.) und sitzt dem neuen Spitzenreiter TuS Stockum (42 Pkt.) im Nacken. Fahrt aufgenommen (auch im negativen Sinne) hatte das Topspiel erst im zweiten Durchgang: Andi Wos sorgte für die rot-weiße Führung (52.), Rüdinghausen konnte allerdings kurz darauf ausgleichen (59.). Yannis Schmidt bescherte der Knobel-Elf wiederum nur wenige Momente später den zweiten Treffer (61.): Eine Hereingabe von der linken Seite schob er am kurzen Pfosten über den Gäste-Torwart hinweg ins Netz. Der offene Schlagabtausch schien in der Folge nicht jedem Spieler zu bekommen. So drehte ein Akteur der Gäste förmlich durch und schlug nach einer undurchsichtigen Rangelei im 45-Strafraum Goalie Oliver Lerch ins Gesicht – der Schiedsrichter zückte richtigerweise die Rote Karte. Damit nicht genug: Der bestrafte Rüdinghausener legte sich beim Verlassen des Platzes mit einem Betreuer unserer Rot-Weißen an, woraufhin wilde Tumulte entstanden, bei denen sich auch Nino Jeworrek zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ: wieder Rot! Das Spiel stand kurzzeitig auf der Kippe, wurde vom guten Schiedsrichter aber fortgesetzt. Schließlich entschied Schmidt mit seinem zweiten Tor die Begegnung (80.).


Nachholspiel: 3:3-Remis in Herne

Noch rechtzeitig aufgewacht

Doppeltorschütze Max Verres.
Doppeltorschütze Max Verres.

Am Donnerstagabend hat die „Erste“ ihre wohl schwächste Leistung der letzten Wochen gezeigt, aber dennoch gepunktet: Beim 3:3 (0:1) gegen Fortuna Herne egalisierte die Sundermann-Elf einen zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand und hatte sogar Chancen zur Führung.

 

Bei Dauerregen und kalten Temperaturen fanden unsere Jungs gegen unangenehme Gastgeber in der ersten halben Stunde kaum ins Spiel. Vor allem in den Zweikampfduellen fehlte den Rot-Weißen sowohl defensiv wie offensiv die letzte Entschlossenheit – eine erste Konsequenz der laschen Vorstellung folgte in der 27. Minute, als ein Herner Angreifer dicht am 16-Meter-Raum ungestört zum nicht unverdienten 0:1 abziehen durfte. Erst nach diesem Schock ließ die Sundermann-Elf aufhorchen, den Ball endlich flüssiger, zielstrebiger laufen: Steven Murru hätte noch vor dem Wechsel für den Ausgleich sorgen können, doch sein Kopfball nach Flanke Berg flog knapp am Gäste-Gehäuse vorbei – und nur wenige Momente später kam unser Top-Torjäger an eine Hereingabe von Scheuren mit dem linken Fuß nicht ganz heran. So musste die „Erste“ mit dem Rückstand in die Kabine gehen.

 

Furiose Aufholjagd nach strittiger Entscheidung

 

Der zweite Spielabschnitt hatte es dann in sich – und begann für Sundermanns Schützlinge denkbar schlecht. Abwehr-Jungspund Eric Scharpenberg holte seinen Gegenspieler im Strafraum völlig unnötig von den Beinen; den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Fortuna sicher zum 0:2 (50.). Kurz darauf stand Scharpenberg erneut im Fokus: Nach einem sauberen, knapp anderthalb Meter vor der Strafraumgrenze ausgeführten Tackling unseres Verteidigers entschied der bis dahin souveräne Schiedsrichter auf Foulspiel und – kaum zu glauben – auf Elfmeter! Eine ganz und gar unerklärliche, schwer zu verdauende Entscheidung, die zum 0:3 führte (57.). Unsere Jungs rappelten sich in der Folge jedoch wieder auf und reagierten prompt – der eingewechselte Stanislav Pimkin verkürzte mit seinem 1. Saisontor auf 1:3 (59.). Und nachdem Max Verres zum 2:3 getroffen hatte (80.), war der Glaube unserer Rot-Weißen an einen doch noch positiven Ausgang dieser nun verrückten Begegnung spürbar. Schließlich belohnte sich die Waldschlößchen-Elf: Wiederholt war es Verres, der mit seinem platzierten Fernschuss das umjubelte (und jetzt auch verdiente) 3:3 besorgte (87.). Bis zum Abpfiff hatten unsere Jungs dann sogar den Führungstreffer auf dem Fuß, doch wäre ein Sieg – speziell im Hinblick auf die durchwachsene erste Halbzeit – wohl des Guten zu viel gewesen.

 

Hervorragende Moral bewiesen, Punkt erkämpft. Die 1. Mannschaft bewahrt durch das 3:3 in Herne ihre Serie von aktuell acht ungeschlagenen Partien. Am Sonntag (11.) kommt es zum Spitzenspiel der Bezirksliga 10: Dann gastiert die SG Welper, derzeit auf dem 2. Rang, an der Hasenkampstraße.


Bezirksliga 10: Die Spitze rückt enger zusammen

Ungefährdeter Derbysieg für die "Erste"

Brachte den Ball zweimal im Tor unter: Kapitän Dennis Berg. (Foto: Wiethege)
Brachte den Ball zweimal im Tor unter: Kapitän Dennis Berg. (Foto: Wiethege)

Im Lokalkampf gegen den FC Neuruhrort setzte sich unsere 1. Mannschaft deutlich mit 5:1 (2:1) durch. Verres und Berg trafen jeweils doppelt. Nach dem siebten ungeschlagenen Spiel in Folge kratzen Sundermanns Jungs immer energischer am Lack der Tabellenspitze.

 

Nicht einfach hatten es die Rot-Weißen zu Beginn gegen die Gäste aus Neuruhrort, die vom zuletzt errungenen 3:2-Erfolg über Welper beflügelt ans Waldschlößchen kamen. Der von Sergio Allievi trainierte FCN stellte sich keineswegs tief in der Defensive auf, sondern beschäftigte unsere 45er bereits intensiv im Mittelfeld. Die besseren Tormöglichkeiten hatte trotzdem die Sundermann-Elf zu verzeichnen – Abwehrrecke „Bene“ Siebrecht nutzte schließlich eine der Chancen zur beruhigenden und nicht unverdienten 1:0-Führung (18.). Nur vier Minuten später netzte Linksaußen Max Verres ein und erhöhte auf 2:0 (22.). Zeigte sich die rot-weiße Defensive (mittlerweile rein statistisch mit nur 22 Gegentoren die beste der Liga) auch an diesem Sonntag wieder hellwach, ließ sie in der 36. Minute in ihrer Konzentration kurz nach und Neuruhrort im Angriff gewähren – nur noch 2:1! So ging es in die Halbzeitpause.

 

Verres und Berg sorgen für die Entscheidung

 

Im zweiten Durchgang legte die „Erste“ dann noch einen Zahn zu. Unermüdlich kombinierte sich die 45-Offensive durch die gegnerischen Reihen und hatte Erfolg: Kapitän Dennis Berg versenkte das Spielgerät gefühlvoll zum 3:1 im Netz (52.). Die Gäste gaben nun immer mehr Räume frei, in die das Sundermann-Team mit Tempo hineinstieß. Verres erzielte das 4:1 (71.), ehe erneut Berg zum 5:1-Endstand einschob (75.). Der Derbysieg war längst in trockenen Tüchern.

 

Die 1. Mannschaft marschiert also weiter: Als Viertplatzierter ist sie mit 39 Punkten DJK Wattenscheid (3., 41 Pkt.), der SG Welper (2., 43 Pkt.) und dem Spitzenreiter Wanne 11 (46 Pkt.) unverändert dicht auf den Fersen. Und der Abstand kann weiter verkürzt werden – mit einem Erfolg im Nachholspiel am kommenden Donnerstag (08.) bei Fortuna Herne.


Impressionen vom Spiel


Großer Kampf in Wanne-Eickel

Neuber zirkelt den Ball in den Winkel

Traf zum 1:0: Nick Neuber.
Traf zum 1:0: Nick Neuber.

Die 1. Mannschaft bleibt im neuen Jahr ungeschlagen: Auch der derzeitige Liga-Primus SV Wanne 11 konnte die Sundermann-Elf nicht knacken. Beim hart umkämpften 1:1 (1:0) hatten unsere Rot-Weißen allerdings das Glück auf ihrer Seite - und mit Goalie Malik Witt einen überragenden Rückhalt.

 

Zielstrebig und temporeich agierten die Gastgeber in den ersten Spielminuten und setzten die "Erste" somit keineswegs überraschend unter Druck. Was unseren Jungs hierbei fehlte, waren die nötigen Entlastungen. Zu schnell gaben sie den eigenen Ballbesitz her und mussten demnach viele Meter mehr abspulen, um dem Spielgerät erneut hinterherzujagen. Wanne blieb permanent brandgefährlich, konnte von seinen guten Tormöglichkeiten aber noch nicht profitieren - 45-Schlussmann Witt zeigte sich in bester Form und entschärfte die gegnerischen Abschlüsse. Ein wenig überraschend zu diesem Zeitpunkt erschien dann die Führung der Waldschlößchen-Mannen: Nick Neuber nahm einen abgelegten Ball aus gut 25 Metern volley und traf zielgenau wie unhaltbar ins rechte obere Eck (27.). Das Prädikat "Tor des Monats" sollte ihm damit sicher sein. Bis zur Pause hatte der knappe Vorsprung Bestand.

 

Intensiv waren auch die zweiten 45 Minuten, in denen die Sundermann-Elf weiter auf eine defensive Linie vertraute und mit kleinen Nadelstichen die Wanner Offensivbemühungen zu durchbrechen versuchte - dies funktionierte aber nur bedingt. Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf die 45er zu. Konnte Witt noch den einen oder anderen Schuss bravourös abwehren, fand Wanne-Stürmer Maiwald Mitte des zweiten Durchgangs dann doch die richtige Lücke zum verdienten Ausgleich (64.). Danach trauten sich unsere Jungs wieder mehr zu und setzten Akzente in der Offensive; Kapitän Berg scheiterte knapp. Auch Max Verres brachte sich gut in Position, sein Schuss flog jedoch über das Tor. Präzision ließen nun ebenso die Gastgeber vermissen, sodass es bis zum ersehnten Schlusspfiff beim 1:1-Unentschieden blieb - ein für die "Erste" gutes, mit Glück, viel Kampf und Witt-Stärke erzwungenes Resultat.

 

Als Tabellen-4. mit nun 36 Punkten spielt unsere 1. Mannschaft unverändert eine hervorragende Rolle in der Bezirksliga 10. Am kommenden Sonntag (04.03.) empfängt das Team von Axel Sundermann den FC Neuruhrort am heimischen Waldschlößchen zum Lokalderby.


Zwei Siege am Sonntag

Bärenstarke Defensivleistung der "Ersten"

Spielte stark auf: Patrick Feistner.
Spielte stark auf: Patrick Feistner.

Ein gelungener Heimspiel-Sonntag für unsere Seniorenteams: Während die 2. Mannschaft im Lokalderby die Reserve von Concordia Wiemelhausen mit 3:1 (2:1) bezwang, erkämpfte sich unsere "Erste" gegen den TuS Hattingen ein denkbar knappes 1:0 (0:0). Erneut erzielt Steven Murru das Tor des Tages.

 

Gegen die technisch versierte Elf aus Hattingen brauchten die Schützlinge von Trainer Axel Sundermann eine gewisse Anlaufzeit, um ins Spiel hineinzufinden. Vor allem im Mittelfeld entwickelten sich schon früh intensive Zweikampfduelle, aus denen sich unsere Rot-Weißen mehr und mehr herauswinden konnten. So tauchte die Offensivabteilung um Steven Murru im Laufe des ersten Durchgangs immer häufiger vor dem TuS-Gehäuse auf - ein präziser Abschluss fehlte aber. Hattingen versuchte auf der anderen Seite die 45-Deckung mit scharfen Pässen durch die Schnittstellen zu überlisten, doch mit wenigen Ausnahmen - Gäste-Stürmer Tim Wasserloos schob am Tor vorbei - hielten unsere starken Innenverteidiger Patrick Feistner und Eric Scharpenberg die Viererkette dicht; auch Schlussmann Malik Witt zeigte sich hellwach und fing speziell die hohen Bälle bei den nicht wenigen Standardsituationen sicher ab. Zur Pause blieb es bei einem gerechten 0:0.

 

Murru beruhigt wieder einmal das rot-weiße Gemüt

 

Im zweiten Spielabschnitt nahm die Intensität der Zweikämpfe noch einmal zu. Den größeren Willen, das Spiel für sich zu entscheiden, demonstrierte nun die Sundermann-Elf. Beste Tor- wie Kontergelegenheiten ließen unsere Rot-Weißen jedoch weiterhin liegen. Es musste also so kommen, wie es in letzter Zeit häufiger gekommen ist: 45-Top-Torjäger Steven Murru, ohnehin ein ständiger Unruheherd für die TuS-Defensive, schnappte sich das Leder, zog aus knapp 20 Metern Entfernung ab und erwischte den Gäste-Schlussmann auf dem falschen Fuß: 1:0 (70.)! Schon das 15. Saisontor für den Linksfuß. Die Gäste verstärkten danach wieder ihre Offensivbemühungen, kamen gegen die unverändert wache Weitmar-Abwehrreihe aber nicht weit. In die sich jetzt bietenden Räume in der gegnerischen Hälfte stießen Sundermanns Mannen gezielt hinein, bewiesen allerdings im 16-Meter-Raum nicht die nötige Cleverness. So musste - wie schon vor zwei Wochen gegen Herne-Süd - bis zum Schluss gezittert werden. Doch es reichte! Aufgrund der geschlossenen, kämpferischen Mannschaftsleistung im zweiten Durchgang verdiente sich die "Erste" das 1:0.

 

Mit dem dritten 1:0-Erfolg in Serie festigt unsere 1. Mannschaft den 4. Rang in der Bezirksliga 10 (35 Pkt.). Am nächsten Sonntag (25.) steigt das nächste Topspiel: Dann treten unsere Jungs beim Tabellenführer SV Wanne 11 an. Im atemberaubenden Hinspiel unterlag das Sundermann-Team nur hauchdünn mit 4:5.


Kaczmarek sorgt für die Entscheidung


Auch die "Zweite" konnte jubeln. Nach dem 3:1-Derbyerfolg gegen die Reserve von Concordia Wiemelhausen bleibt die Truppe von Dennis Knobel dem Tabellenführer der Kreisliga A2, TuRa Rüdinghausen, dicht auf den Fersen. Heiß auf einen nächsten Sieg waren unsere Rot-Weißen im Duell gegen den lokalen Kontrahenten von Beginn an: Bereits in der 5. Minute erzielte Philip Heinen per Traumtor das umjubelte 1:0. Nachdem die Gäste zum Ausgleich gekommen waren (21.), sorgte Andi Wos noch vor der Pause für die erneute Führung (45. +1). Im zweiten Durchgang wurde es hektischer: So kassierte 45-Goalie Klaudio Raddatz nach einer Notbremse die Rote Karte. Für ihn sprang kurzerhand Malik Witt ein, der bekanntlich später noch bei der "Ersten" zum Einsatz kam. Erleichterung brachte schließlich Verteidiger Pascal Kaczmarek, der einen berechtigten Foulelfmeter zum 3:1-Endstand sicher versenkte (77.). 45-Trainer Knobel atmete durch: "Wir konnten unser Spiel leider nicht wie geplant durchziehen, da Concordia nur mit langen Bällen operiert hat. Trotz allem gefielen mir unsere Angriffe. Am Ende stehen drei wichtige Punkte - und das nach über 30 Minuten in Unterzahl." Mit jetzt 37 Punkten steht die 2. Mannschaft lediglich drei Zähler hinter Spitzenreiter Rüdinghausen.


Testspiel am Sonntag

Überruhr zu stark für die "Erste"

Haderte mit der Leistung seines Teams: Axel Sundermann.
Haderte mit der Leistung seines Teams: Axel Sundermann.

Nicht überzeugen konnte unsere 1. Mannschaft in ihrem Testspiel gegen Blau-Gelb Überruhr. Mit 2:3 (0:1) unterlagen die Rot-Weißen verdientermaßen dem Spitzenreiter der Bezirksliga-Gruppe 3.

 

Zielstrebig und ballsicher traten die Gäste aus Essen am Waldschlößchen auf - die Sundermann-Elf zeigte sich davon durchaus beeindruckt und fand lange Zeit sowohl defensiv wie offensiv keinerlei Mittel gegen die läuferisch überlegenen Überruhrer. Das 0:1 (24.) war sonach die logische Konsequenz. Erst im zweiten Spielabschnitt konnte sich die "Erste", die an diesem Tag auf einige Stammkräfte verzichten musste (Feistner, Scharpenberg), im Spiel mit dem Ball sicherer präsentieren. Nachdem die Gäste ihre Führung erhöht hatten (67.), verkürzte der eingewechselte Dennis Berg wenige Augenblicke später sehenswert auf 1:2 (72.). Doch Überruhr nutzte die zu großen Lücken im 45-Defensivverbund weiterhin aus und traf zum auch in der Höhe verdienten 1:3 (86.). Steven Murru konnte noch einen Ehrentreffer markieren (90.). So stand am Ende für das Sundermann-Team eine gerechte Niederlage - mit der Erkenntnis, dass zum nächsten Ligaspiel am nächsten Sonntag gegen den TuS Hattingen wieder die Sinne geschärft werden müssen. Dabei helfen wird mit Sicherheit noch das Testspiel am Mittwoch: Dann trifft die "Erste" auswärts auf Westfalenligist Concordia Wiemelhausen (19.30 Uhr).   


Bezirksliga 10: "Erste" gewinnt Nachholspiel

Murrus Hammer sorgt für perfekten Start

Steven Murru
Steven Murru

Die 1. Mannschaft ist gut aus den Startlöchern gekommen und hat ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr gewonnen. Gegen den BV Herne-Süd taten sich die Schützlinge von Trainer Sundermann allerdings lange schwer und erkämpften sich - nicht unverdient - ein 1:0 (0:0). Das Tor des Tages erzielte Steven Murru.

 

Schon früh entwickelte sich die aus dem vergangenen Dezember nun nachgeholte Partie zu einem zähen Ringen: Die traditionell unbequemen Gäste aus Herne standen tief und reduzierten die Kombinations-Möglichkeiten für unsere Rot-Weißen in Tornähe oftmals auf ein Minimum. Trotzdem zeigte sich die Sundermann-Elf entschlossen und fand die freien Räume auf den Außenbahnen - erste Abschlüsse fielen in der Folge jedoch zu ungenau aus oder prallten am hellwachen BV-Schlussmann ab. Auf der anderen Seite stach Herne-Süd mit quirligen Angreifern immer wieder zwischen die 45-Ketten und beschäftigte ebenso unseren Goalie Malik Witt, der gelegentlich gekonnt entschärfte. So blieb es beim torlosen Zwischenstand zum Pausentee.

 

Murrus Fernschuss - Zittern bis zum Ende

 

Im zweiten Spielabschnitt legte die "Erste" bei bitterkalten Temperaturen noch einen Zahn zu. Mit schneller vorgetragenen Angriffen konnte die dichte Herner Deckung nun öfters aufgebrochen werden - beste Torchancen vergaben unsere Rot-Weißen vorerst aber weiterhin (Verres, Siebrecht). Erst Steven Murru war es, der die Sundermann-Elf erlöste: So fasste sich unser Top-Torjäger aus gut 25 Metern ein Herz und feuerte die Kugel unhaltbar für den starken BV-Keeper in die Maschen - 1:0 (68.)! Danach hätte die "Erste" die Begegnung deutlich entscheiden können - und auch müssen -, verkrampfte sich jedoch im eigenen Passspiel und schloss vor dem gegnerischen Gehäuse zu unkonzentriert ab. Die Führung stand demnach auf wackligen Beinen - erst recht, als die Gäste kurz vor dem Abpfiff noch einmal brandgefährlich im 45-Strafraum auftauchten, den Ball jedoch hauchdünn über die Latte droschen. Durchatmen! Es blieb beim knappen, aber verdienten 1:0.

 

Mit dem 11. Sieg der laufenden Bezirksliga 10-Saison bleiben unsere auf Platz 4 rangierenden Jungs (32 Pkt.) dem tabellarischen Spitzentrio dicht auf den Fersen. Am nächsten Sonntag (11.) testet die "Erste" daheim gegen Blau-Gelb Überruhr, bevor es eine Woche später (18.) in der Liga gegen den TuS Hattingen weitergeht.


Kontinuität im 45-Lager

Mit Sundermann und Knobel auch in 2018/19

Ein gutes Team: Axel Sundermann (l.) und "Birdy" Grieswald.
Ein gutes Team: Axel Sundermann (l.) und "Birdy" Grieswald.

Der SC Weitmar 45 wird auch in der kommenden Saison 2018/19 von Axel Sundermann trainiert. Der 50-Jährige geht somit in seine 6. Saison als verantwortlicher Trainer der 1. Mannschaft. Seit 2013 - und ebenfalls im neuen Jahr an seiner Seite - sind Frank Grieswald und Michael Gabriel.

 

„Axel Sundermann hat in den 5 Jahren im Seniorenbereich bewiesen, dass er der optimale Trainer für uns ist. So hat er auch in diesem Jahr wieder viele Spieler der ehemaligen U19 bestens integriert. Diesen Weg werden wir fortsetzen. Seine Akzeptanz im gesamten Umfeld ist unbestritten und auch die Zusammenarbeit mit den übrigen Trainern und der sportlichen Leitung ist optimal“, so ein zufriedener Jörg Berg.

 

Auch bei der 2. Mannschaft, in dieser Saison der erfolgreichste Bochumer Verein der Kreisliga A2, geht es in gewohnter Art und Weise weiter. Dennis Knobel und Marcus Hasecke bleiben auf der Kommandobrücke! „Auch auf diesen Positionen Konstanz zu haben, ist sehr schön, vor allem da die Entwicklung in dieser Saison so positiv ist. Die 2. Mannschaft soll weiter so ambitioniert sein, dass die Leistungsdichte im Ganzen weiter steigt“, so Jörg Berg. Marc Kurreck bleibt Torwarttainer der beiden Teams.

 

Ebenso erfreulich: Bereits in dieser Winterpause gibt es drei Neuzugänge zu vermelden! Sascha Leiendecker (SC Obersprockhövel) verstärkt ab sofort die Offensive der 1. Mannschaft. Der 19-Jährige befindet sich nach einem Mittelfußbruch derzeit noch im Aufbautraining. Ebenfalls zum Verein stoßen Dennis Wundrock (Vestia Disteln) und Marcel Röhken (DJK Wattenscheid). Tolle News für alle Rot-Weißen!


Die Spiele vom Wochenende

Noch viel Arbeit für unsere Teams

Stanislav Pimkin
Stanislav Pimkin

Unsere 1. Mannschaft kommt in der Vorbereitung nicht so richtig in Schwung. Gegen den Dortmunder A-Ligisten DJK SF Nette kam die Sundermann-Elf nicht über ein 0:0 hinaus und zeigte eine durchwachsene Leistung. Stürmer Stanislav Pimkin lief erstmals im 45-Trikot auf. 

 

Gegen bissige und gut organisierte Gastgeber tat sich die "Erste" im Spiel mit dem Ball schwer, produzierte nahezu über die gesamte Spiellänge zu viele haarsträubende Abspielfehler. Auch defensiv lief nicht alles glatt - Nette nutzte die Lücken in der rot-weißen Abwehrreihe oftmals geschickt aus, scheiterte im Abschluss jedoch am gut aufgelegten 45-Goalie Malik Witt. Ein Lichtblick an diesem Tag war der Einsatz von Stürmer Stanislav Pimkin, der im Sommer von Eppendorf ans Waldschlößchen gewechselt war und nun nach langer Verletzungspause sein Spiel-Debüt im Weitmar-Trikot gab.

 

Nicht besser lief es für die "Zweite". Die Truppe von Trainer Dennis Knobel testete bei den Sportfreunden Wanne-Eickel und unterlag nach einem 1:1-Halbzeitstand mit 2:3. Die Tore für unsere Reserve erzielten Jan Emanuel und Christian Glock.


Die Resultate vom Wochenende

Niklas Müllers verletzt sich schwer

Am letzten Wochenende rollte der Ball zumindest für die "Erste" wieder auf gewohntem Terrain: Die Sundermann-Elf bestritt am heimischen Waldschlößchen ein Freundschaftsspiel gegen den Landesligisten Mengede 08/20 und unterlag mit 0:1. Unsere "Zweite" war bereits am Freitag beim Sparkassen Masters der Reserveteams in der Rundsporthalle aktiv.

 

Die Auswahl von Trainer Knobel konnte an die guten Leistungen aus der Vorwoche nicht anknüpfen und schied verdient in der Vorrunde aus. In 4 Gruppenspielen errang die Reserve lediglich 1 Sieg (6:1 gegen BV Hiltrop II) und 1 Unentschieden (1:1 gegen Langendreer 04 II) - zu wenig, um beim Sparkassen Masters in die nächste Runde zu kommen. Deutlich schwerer als das sportliche Ausscheiden wog die Verletzung von Niklas Müllers: Der Offensivmann zog sich einen Wadenbeinbruch zu und wird demnächst operiert. In diesem Sinne: Alles Gute, Niklas!

 

Ordentliche Leistung der "Ersten"

 

Zum ersten Testspiel im neuen Jahr musste Axel Sundermann auf einige Stammkräfte verzichten. Gegen den Landesligisten Mengede 08/20, trainiert vom Ex-45er Tobias Vößing, hielt die "Erste" trotzdem ordentlich mit und konnte sich im ersten Durchgang gute Tormöglichkeiten erspielen. Den ersten Treffer markierten jedoch die Gäste (21.). Im zweiten Spielabschnitt verflachte die Begegnung zunehmend - keines der beiden Teams wusste in der Offensive zu überzeugen. So blieb es am Ende beim 0:1 aus 45-Sicht. Ein Klassenunterschied war kaum bis gar nicht zu erkennen, was für die ordentliche Leistung der Sundermann-Elf sprach.  


Halle: Sundermann-Auswahl scheitert im Halbfinale

Reserve setzt sich souverän durch

Ein turbulentes Wochenende liegt hinter der Seniorenabteilung. Während unsere beiden Teams in der Sporthalle an der Dr.-C.-Otto-Straße ihre Vorrundenspiele absolvierten, sorgten zahlreiche 45-Helfer im Innen- und Außenbereich zugleich für Ordnung und Verpflegung der Besucher - ein großes Dankeschön dafür. Das sportliche Fazit fiel ein wenig durchwachsen aus: Zwar schnappte sich die Reserve von Dennis Knobel am Samstag erwartungsgemäß den Turniersieg, doch scheiterte unsere "Erste" am Sonntag trotz bärenstarker Gruppenphase im Halbfinale und verpasste die Qualifizierung für das Sparkassen Masters. 

 

Die Auswahl von Axel Sundermann, mit 4 Siegen, 27:3 Toren und als klarer Tabellenführer durch die Vorrunde gerauscht, zog im Halbfinale gegen A-Ligist Amacspor Dahlhausen überraschend den Kürzeren. Bei hitziger Atmosphäre behielten unsere Jungs nicht immer einen kühlen Kopf und lagen schnell mit 0:2 hinten. Schließlich sprang nicht mehr als der 1:2-Anschlusstreffer heraus. Amacspor setzte sich dann auch im späteren Finale durch (4:0 gegen CSV Linden).

 

Unsere "Zweite" von Trainer Dennis Knobel gab sich einen Tag zuvor hingegen keine Blöße und zeigte sich unter allen Reserveteams als stärkste Einheit. Drei souveräne Vorrundensiege (18:3 Tore) führten geradewegs ins Halbfinale, in dem es gegen die Zweitvertretung von CSV Linden deutlich spannender wurde - mit 3:2 setzten sich unsere Schützlinge knapp, aber verdient durch. Im Finale ließ die Knobel-Auswahl dann BW Weitmar 09 keine Chance (4:1) und konnte den verdienten Turniersieg im Süd-Westen bejubeln. Somit nimmt die "Zweite" am kommenden Wochenende am Sparkassen Masters in der Rundsporthalle teil. Für die Knobel-Mannen ist bereits am Freitag Anpfiff, wenn die Vorrunde der Reserveteams steigt. Der Spielplan steht unten als Download zur Verfügung.  


Zwischenbilanz

Die Erwartungen weit übertroffen

Nach 15 Spieltagen in der Bezirksliga 10 wollen wir Bilanz ziehen und unsere 1. Mannschaft einmal unter die Lupe nehmen. Wie hat sich die Truppe von Trainer Axel Sundermann im bisherigen Verlauf der Saison geschlagen? Dass das Zwischenfazit der Verantwortlichen rundum positiv ausfällt, lassen die 32 gesammelten Punkte bereits vermuten.

 

Mit eben dieser Punkteausbeute haben die Rot-Weißen die vor dieser Spielzeit vorsichtigen Erwartungen übertroffen. Der vorgenommene Umbruch mit etlichen jungen Spielern, die aus der U19 in die erste Senioren-Garde aufgerückt waren, ließ im Sommer eher wenig Raum für tabellarische Träumereien. So stand zuallererst im Vordergrund, die unerfahrenen, fraglos talentierten 45-Jungspunde wie Eric Scharpenberg, Pascal Körber oder Lucca Scheuren ins Team zu integrieren. "Dass das so schnell so gut geklappt hat, konnte niemand ahnen", freut sich "Joga" Berg, unser Sportlicher Leiter, über die konstante Entwicklung der Frischlinge - während Scharpenberg als gesetzter linker Innenverteidiger von Spiel zu Spiel immer sicherer agiert (und schon zwei Treffer auf dem Konto hat), überzeugten Körber und Scheuren, beide mit je einem Tor, auf den offensiven Außenbahnen. Auch Nick Neuber konnte im Mittelfeld Akzente setzen und dreimal einnetzen.

 

Furiose Auftritte gegen die Favoriten der Liga

 

Das von der sportlichen Führung zunächst ausgegebene Ziel, eine sorgenfreie Saison zu spielen, scheint nach der bald beendeten Hinrunde mehr als realistisch, ja zugegeben untertrieben. Als derzeit Tabellenvierter und mit den erwähnten 32 Zählern hat sich unsere "Erste" in der Liga-Spitzengruppe etabliert und längst einen komfortablen Vorsprung vor dem Tabellen-Mittelfeld aufgebaut. Nach dem 2:1-Sieg gegen Aufstiegsfavorit DJK Wattenscheid Anfang Oktober thronten die Rot-Weißen gar kurzzeitig an der Bezirksliga-Spitze, zum ersten Mal seit knapp 10 Jahren. Lange währten die Augenblicke ganz oben aber nicht, nachdem die Sundermann-Elf eine Woche später bei TuS Heven verdient verloren hatte (1:2). Gute Auftritte gegen die vermeintlichen Top-Klubs wurden zu einem Markenzeichen unserer 45-Schützlinge: So spielte die "Erste" am 3. Spieltag daheim gegen den Spitzenreiter Wanne 11 groß auf, verlor unglücklich wie denkbar knapp mit 4:5. Nur zwei Wochen später setzte das an diesem Tag von Sundermanns langjährigen Co-Trainern Frank "Birdy" Grieswald und Michael Gabriel geleitete Team bei der SG Welper mit einem 3:0-Erfolg ein weiteres furioses Ausrufezeichen.  

 

Die Etablierten führen die Jüngeren - Murrus sagenhafte Ausbeute       

 

Ohnehin funktioniert das rot-weiße Offensivspiel, gefußt auf einer immer solideren Arbeit gegen den Ball. Hatte das Sundermann-Team in den ersten Spielen noch zuweilen Probleme, die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive herzustellen, sitzt das mannschaftliche Korsett in den letzten Begegnungen fortlaufend besser: Abgesehen von einem schwachen Heimauftritt gegen Eppendorf (1:3), kontrollierten die 45er überwiegend das Spielgeschehen gegen Phönix (3:1), Herbede (5:2) und am vergangenen Sonntag gegen Harpen (1:0). Vor allem die routinierte Linie um Kapitän Dennis Berg, Patrick "Patti" Feistner und Rückkehrer Steven Murru sorgt dafür, dass sich die jüngeren Spieler bestens einfügen können in Sundermanns laufintensive Spielphilosophie. Murrus Ausbeute von bisher 13 Treffern (darunter traumhafte Freistoßtore) brachte selbstredend einen zusätzlichen Schub für die allgemeine Entwicklung der Mannschaft.


"Die Jungs haben das klasse gemacht."


Mit der hervorragenden Bilanz von 10 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen liegen unsere Rot-Weißen zur Stunde voll im Soll. Zugleich sind sie nach einem 3:2-Erfolg über den FC Neuruhrort erstmals seit vielen Jahren ins Pokal-Viertelfinale eingezogen. Trainer Sundermann blickt demzufolge optimistisch in die Zukunft: "Die Jungs haben das bisher klasse gemacht. Wir waren fast in jedem Spiel auf Augenhöhe und darüber hinaus. Es hat sich einmal mehr ausgezahlt, auf die Jugend zu setzen." In diesem Sinne: Einfach weiter so!